Porsche Macan

Mit Hilfe einer Investition von 1 Millairde Euro will Porsche seine Produktionsstandorte fit für die Zukunft machen. – Bild: Porsche

Arbeitszeitmodelle seien nun flexibler gestaltet worden, eine neue Arbeitszeitregelung ermögliche es besonders belasteten Mitarbeitern früher in Rente zu gehen. Die sozialen Standards blieben jedoch erhalten, so schließt die VW-Tochter beispielsweise betriebsbedingte Kündigungen bis ins Jahr 2020 aus, teilte das Unternehmen weiter mit.

Wie alle Automobilhersteller stehe auch Porsche vor großen Herausforderungen durch eine volatile Wirtschaftslage, die Erfüllung von Emissionsnormen, die Entwicklung alternativer Antriebe und die fortschreitende Digitalisierung, sagte der Vorstandschef Matthias Müller. “Diese binden Kapazitäten und erfordern große Investitionen. Deshalb prüfen und optimieren wir alle Prozesse und Abläufe im Unternehmen und stellen rechtzeitig die richtigen Weichen.”

Bereits zuvor hatte Porsche große Investitionen angekündigt. Das Stammwerk Zuffenhausen erhält beispielsweise ein neues Motorenwerk sowie einen neuen Karosseriebau, zudem wird die Montagelinie erweitert. Denn ab August kommenden Jahres sollen neben 911 und Boxster auch der Cayman in Zuffenhausen produziert werden. Auch in Weissach und Ludwigsburg wird weiter investiert.

Die Arbeitnehmer zeigten sich mit den Vereinbarungen ebenfalls zufrieden. Das Gesamtpaket stimme, sagte Betriebsratsvorsitzender Uwe Hück. “Aber wir müssen noch einige Schritte weiter gehen. Wir brauchen für unsere Zukunft weiter ein enormes Wachstum an den Standorten und in der Region”, sagte Hück. Das gehe nur mit einer weiteren Baureihe. Sollte der Aufsichtsrat ein solches Projekt beschließen, müsse auch in der Denkweise eine Zeitenwende einkehren. “Deshalb arbeiten wir schon an einem Papier, das diese Zeitenwende beschreibt. Im Herbst werden wir es dem Vorstand vorlegen”, kündigte der Arbeitnehmervertreter an.

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gp / Quelle: Dow Jones Newswires