Tesla Model S

Die Investitionen in Zukunftsprojekte belasten die Tesla-Bilanz im zweiten Quartal. – Bild: Tesla

Zwar stiegen die Einnahmen um 24 Prozent auf 955 Millionen Dollar im Vergleich zum Vorjahresquartal. Unterm Strich vergrößerte sich aber der Nettoverlust auf 184 Millionen Dollar nach 62 Millionen Dollar im Vorjahr. Beim operativen Verlust übertraf das in Palo Alto ansässige Unternehmen allerdings die Markterwartungen. Das Minus belief sich auf 61 Millionen Dollar oder 48 Cent je Aktie. Analysten hatten mit einem operativen Verlust je Aktie von 60 Cent gerechnet.

Abgesehen davon revidierte Musk seine Absatzprognose für das laufende Geschäftsjahr auf 50.000 bis 55.000 Fahrzeuge nach unten. Ursprünglich hatte das Unternehmen geplant, in diesem Jahr 55.000 Fahrzeuge auszuliefern. Zudem warnte der Autobauer, dass die Bruttomargen im dritten Quartal niedriger ausfallen könnten.

Der Grund für die nach unten geschraubten Verkaufszahlen: Zulieferer können beim Entwicklungstempo des hoch komplexen SUV Model X offenbar nicht mithalten: “Zu bauen ist es das komplizierteste Auto der Welt”, sagte Musk über das Auto mit komplexer Flügeltür-Konstruktion.

Zwar werde die Auslieferung der ersten Autos wie geplant im September erfolgen, der Autobauer rechnet aber offenbar mit Produktionsverzögerungen durch Lieferengpässe bei Zulieferern. Da das Model X und das Model S auf derselben Linie produziert wird, träfe dies den Hersteller doppelt. Eine tröstliche Botschaft hatte Musk dann doch noch: “Es lohnt sich, auf das Auto zu warten.” Bislang liegen 30.000 Bestellungen vor.

Ende des dritten Quartals will Teslas mit den Auslieferungen des Model X beginnen. Im dritten Quartal rechnet Mus mit einem Absatz von rund 11.500 Autos. Das entspräche dem Wert des abgelaufenen zweiten Quartals.

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gp