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Neben eineer Überkreuzbeteiligung und einer gemeinsamen Produktion wollen Toyota und Mazda auch bei Elektrofahrzeugen zusammenarbeiten. Bild: Toyota/Mazda

Pro Jahr planen Mazda und Toyota eine Produktion von etwa 300.000 Fahrzeugen, die Hälfte davon Fahrzeuge des Modells Toyota Corolla. Die Partner wollen auch ein Joint Venture zur Entwicklung von Elektrofahrzeugen gründen.

Zudem gaben die beiden Autohersteller auch eine Überkreuzbeteiligung bekannt, mit der die bestehende Kooperation gefestigt werden soll. Toyota kauft für 50 Milliarden japanische Yen oder rund 382 Millionen Euro gut 5 Prozent an Mazda, die sich wiederum mit 0,25 Prozent an Toyota beteiligt.

US-Präsident Donald Trump hatte Unternehmen, die Produktion ins Ausland verlegen wollen, mit einer Grenzsteuer gedroht. Besonders Autohersteller, auch Toyota, hatte er teils heftig für ihre Pläne kritisiert. Seit der Amtseinführung von Trump haben bereits Fiat Chrysler und General Motors milliardenschwere Investitionen in amerikanische Fabriken angekündigt.

Analysten der NordLB wiesen darauf hin, dass Mazda ohne größeren Partner kaum überlebensfähig sei. Nun lehne sich der Autobauer stärker an Toyota, mit dem das Unternehmen bereits Mitte 2015 eine langfristige Partnerschaft vereinbart hatte.