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Toyota profitiert bei den Jahreszahlen vom schwachen Kurs des Yen. Bild: Toyota

| von Werner Beutnagel

Toyota hat seine Jahresprognose dank der Yen-Schwäche angehoben, ist jedoch in Sorge wegen möglicher Folgen der rasanten Ausbreitung des neuen Coronavirus. Wie der Volkswagen-Rivale am Donnerstag bekanntgab, dürfte sich der Nettogewinn zum Bilanzstichtag 31. März auf 2,35 Billionen Yen (19,4 Milliarden Euro) belaufen. Die Prognose berücksichtige jedoch nicht die Auswirkungen der Virus-Epidemie, hieß es. Zuvor hatte Japans Branchenprimus mit einem Wert von 2,15 Billionen Yen gerechnet. Toyota prognostiziert, dass sich der Yen abschwächt, was die Wettbewerbsfähigkeit des Konzerns auf ausländischen Märkten verbessert.

Mit Blick auf den Coronavirus bleibe keine andere Option als die gegenwärtige Entwicklung genau zu beobachten, hieß es mit Blick auf den Coronavirus. Toyota hatte vergangene Woche beschlossen, den Betriebsbeginn von vier Werken in China nach dem chinesischen Neujahr zu verschieben. Dies geschehe wegen des Ausbruchs des Virus und aufgrund einer Anordnung der Behörden.

Man könne noch immer nicht entscheiden, wann die Werke in China wieder hochgefahren werden können, erklärte Toyota-Manager Masayoshi Shirayanagi. Man sei dabei, einzuschätzen, ob die Störung der Teilebeschaffung aus China die Fertigung in anderen Märkten beeinflusse.