VW-Werk für den neuen VW-Großtransporter Crafter im polnischen Wrzesnia

Die neue Fabrik für Crafter ist nach VW-Angaben mit gut 800 Millionen Euro Kosten die bisher größte aus dem Ausland stammende Investition in Polen. Bild: Volkswagen Nutzfahrzeuge

Die Fabrik ist nach VW-Angaben mit gut 800 Millionen Euro Kosten die bisher größte aus dem Ausland stammende Investition in Polen. Niedersachsens Ministerpräsident und VW-Aufsichtsrat Stephan Weil (SPD) nahm an der Werkseröffnung als einer von gut 1000 Gästen teil.

"Wie Sie wissen, befindet sich die Automobilbranche derzeit im Wandel. Nach allem, was ich hier sehe, bin ich sehr zuversichtlich, dass dieser Standort fit für die Zukunft ist", erklärte Weil. Die neue Fabrik soll 3000 Menschen Arbeit geben - und viele weitere Jobs bei Zulieferern und Dienstleistern im Umfeld des Werkes schaffen.

Volkswagens Nutzfahrzeug-Vorstand Andreas Renschler sowie der Chef der leichten VW-Nutzfahrzeuge (VWN), Eckhard Scholz, lobten die große Teamarbeit in Polen. Neben dem Neubau der Fabrik - die Baustelle sei zwischenzeitlich eine der größten Europas gewesen - habe es auch die Doppelbelastung der parallelen Crafter-Neuentwicklung gegeben. VW hatte den alten Crafter lange beim Konkurrenten Daimler bauen lassen.

Das Modell ist baugleich mit dem Mercedes Sprinter. Nun will VW mit dem Alleingang Daimler angreifen. Die Karten würden neu gemischt, hatte Scholz vor wenigen Wochen bei der IAA-Nutzfahrzeug-Messe gesagt: "So gut die Kooperation [mit Daimler] einerseits war, die wir hatten - sie hat uns im Grunde genommen auch ein Stück weit von den eigentlichen Marktpotenzialen abgeschnitten."

Das polnische Werk soll schon 2018 rund 100 000 Crafter bauen. Das wäre eine Verdoppelung des aktuellen Niveaus (2015: 50 400). Der Wettbewerber Daimler und bisherige Partner in der Auftragsfertigung hatte 2015 fast 200 000 Modelle seines Mercedes Sprinter verkauft.

VW Crafter: Transporter mit Formel-1-Technik

  • Der Crafter wurde zusammen mit Kunden entwickelt. Bild: press-inform / VW

    Der Crafter wurde zusammen mit Kunden entwickelt. Bild: press-inform / VW

  • Das Design orientiert sich am Bulli. Bild: press-inform

    Das Design orientiert sich am Bulli. Bild: press-inform

  • Es wird den Crafter zunächst in drei Längen, drei Höhen und zwei Radständen geben. Bild: press-inform / VW

    Es wird den Crafter zunächst in drei Längen, drei Höhen und zwei Radständen geben. Bild: press-inform / VW

  • Die Varianten des VW Crafter. Bild: press-inform / VW

    Die Varianten des VW Crafter. Bild: press-inform / VW

  • Der Laderaum lässt den Nutzern einige Möglichkeiten ihre gewohnten Regalsysteme weiter zu benutzen. Bild: press-inform / VW

    Der Laderaum lässt den Nutzern einige Möglichkeiten ihre gewohnten Regalsysteme weiter zu benutzen. Bild: press-inform / VW

  • Der VW Crafter wird auf Nutzfahrzeug-IAA im September seine Premiere feiern. Bild: press-inform

    Der VW Crafter wird auf Nutzfahrzeug-IAA im September seine Premiere feiern. Bild: press-inform

  • Der VW Crafter hat einen Flankenschutz, der Alarm schlägt, sobald man sich einem Hindernis nähert. Bild: press-inform / VW

    Der VW Crafter hat einen Flankenschutz, der Alarm schlägt, sobald man sich einem Hindernis nähert. Bild: press-inform / VW

  • Das Dach fällt leicht ab. Bild: press-inform / VW

    Das Dach fällt leicht ab. Bild: press-inform / VW

  • Die Dieselmotoren passen gut zum großen Bruder des Bullis. Bild: press-inform / VW

    Die Dieselmotoren passen gut zum großen Bruder des Bullis. Bild: press-inform / VW

  • Bei der neuen Fronantriebs-Bauweise ist die Ladekante um zehn Zentimeter tiefer. Bild: press-inform

    Bei der neuen Fronantriebs-Bauweise ist die Ladekante um zehn Zentimeter tiefer. Bild: press-inform

  • Da die Zusammenarbeit mit Mercedes endete konnte VW verschiedene Antriebsvarianten realisieren. Bild: press-inform / VW

    Da die Zusammenarbeit mit Mercedes endete konnte VW verschiedene Antriebsvarianten realisieren. Bild: press-inform / VW

  • Guter Geschäftssinn: Volkswagen Nutzfahrzeuge wird auch eigene Sonderaufbauten herstellen. Bild: press-inform / VW

    Guter Geschäftssinn: Volkswagen Nutzfahrzeuge wird auch eigene Sonderaufbauten herstellen. Bild: press-inform / VW

  • Beim Crafter gibt erstmals einen Schwingsitz mit dem AGR-Zertifikat (Aktion Gesunder Rücken). Bild: press-inform

    Beim Crafter gibt erstmals einen Schwingsitz mit dem AGR-Zertifikat (Aktion Gesunder Rücken). Bild: press-inform

  • Wichtige Kleinigkeiten: Die Wangen bei den Sitzkissen sind abgeflacht, damit die Kurierfahrer schnell ein- und aussteigen können. Bild: press-inform

    Wichtige Kleinigkeiten: Die Wangen bei den Sitzkissen sind abgeflacht, damit die Kurierfahrer schnell ein- und aussteigen können. Bild: press-inform

  • Die verwindungssteife Karosserie hat 5.000 Schweißpunkte, beim Golf sind es 3.000. Bild: press-inform / VW

    Die verwindungssteife Karosserie hat 5.000 Schweißpunkte, beim Golf sind es 3.000. Bild: press-inform / VW

  • Bei den Erprobungsfahrten wird der letzte Feinschliff gegeben. Bild: press-inform / VW

    Bei den Erprobungsfahrten wird der letzte Feinschliff gegeben. Bild: press-inform / VW

  • Der Komfort kommt beim Crafter nicht zu kurz. Bild: press-inform / VW

    Der Komfort kommt beim Crafter nicht zu kurz. Bild: press-inform / VW

  • Die Aerodynamik ist besonders ausgetüftelt. Bild: press-inform / VW

    Die Aerodynamik ist besonders ausgetüftelt. Bild: press-inform / VW