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Volkswagen will anscheinend in Kürze konkrete Entscheidungen über die Produktion von Budget Cars für Schwellenländer treffen. Bild: Pixabay

| von Andreas Karius

Volkswagen will sich von den bisherigen Misserfolgen bei seiner Budgetcar-Strategie mit Suzuki und zuletzt mit Tata nicht entmutigen lassen. Wie das Handelsblatt unter Berufung auf hochrangige Konzernkreise berichtet, will VW-Chef Matthias Müller den Einstieg in das Billigsegment nun endlich schaffen. Geplant sind demnach zwei Modellgruppen im unteren Preissegment. In Indien wolle VW ein Billigauto für 5000 Euro anbieten, für den anspruchsvolleren Markt China seien zwei SUVs mit Preisen zwischen 8000 und 10.000 geplant, die zusammen mit dem chinesischen Parner FAW gebaut würden. Von 2019 an wolle VW die Lücke im Segment der günstigen SUVs schließen, wo die Marke bisher kein Angebot habe und so den Marktanteil in China halten.

Dem Bericht zufolge sind die Planungen bereits sehr konkret. "Erste Gespräche mit Lieferanten wurden geführt, und in Kürze werden wir auf Basis des Ergebnisses unserer Analyse Entscheidungen treffen", zitiert das Blatt Markenchef Bernhard Maier. In Kürze werde man Entscheidungen treffen. Demzufolge könnte allein Skoda von dem Billigauto zwischen 400.000 und 500.000 Stück pro Jahr produzieren.

Wie bei geplatzten Kooperation mit Tata soll auch diesmal Skoda den Einstieg in Indien übernehmen. Laut Handelsblatt soll dabei eine bestehende, aber abgespeckte Modellplattform genutzt werden und beispielsweise kein Allradantrieb angeboten werden, um die Produktion günstiger zu machen. Die vorangegangenen Billigauto-Projekte der Wolfsburger seien auch den überhöhten technischen Ansprüchen der deutschen Ingenieure gescheitert.