Volvo_Samuelsson

Glaubt inzwischen auch, dass das Ziel von 800.000 verkauften Autos im Jahr 2020 erreicht werden kann, hält es aber immer noch nicht für sonderlich wichtig: Volvo-Chef Hakan Samuelsson. Bild: Volvo

| von Frank Volk

Die schwedische Marke legt derzeit eine eindrucksvolle Wachstumsstory hin. Die neuen Modelle der 90er-Linie beginnend mit dem XC90 kommen am Markt an, die kürzlich vorgestellte neue Generation des XC60 dürfte ein mehr als nur würdiger Nachfolger des erfolgreichen Vorgängers werden und mit dem XC40 steuern die Schweden auf einen Wachstumsschub im Kompaktsegment zu – schon alleine deshalb, weil sie dort bislang nicht wirklich vertreten waren. Hinzu kommt ein enormer Imageschub durch die frühzeitige strategische Ausrichtung hin zur Elektromobilität.

Die Gesamtentwicklung lässt auch den bei Absatzprognosen vorsichtigen Hakan Samuelsson offensiver werden: Ja, man könne das extrem anspruchsvolle Ziel von 800.000 Einheiten pro Jahr, das 2010 vom damaligen Volvo-Chef Stefan Jacoby ausgegeben wurde, tatsächlich erreichen, sagte Samuelsson bei einem Auto-Kongress. Zur Erinnerung: 2010 verkaufte Volvo rund 368.700 Autos pro Jahr, 2016 waren es 532.350 Fahrzeuge.

Freilich unterstrich Samuelsson dabei, was er früher zum Absatzziel immer betont hatte: dass es letztlich unerheblich sei, ob man das Ziel früher oder später erreiche. Wichtiger als Volumen sei nachhaltiges Wachstum.

Erst vor wenigen Tagen hatten die Schweden bekannt gegeben, die Performance-Abteilung „Polestar“ zu eigenständigen Elektroauto-Marke aufbauen zu wollen.

Volvo XC60: würdiger Thronfolger

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