Hakan Samuelsson breit

Im Interview mit AUTOMOBIL PRODUKTION äußert sich Volvo-Chef Hakan Samuelsson ausführlich zum VW-Skandal und dem eigenen Weg der Elektrifizierung. Bild: Volvo

Selbst bekomme Volvo bislang keine nachteiligen Auswirkungen durch den Abgasskandal zu spüren. Die Dieselnachfrage bei den Schweden sei stabil. Auch werde der Selbstzünder weiter eine wichtige Rolle gerade in Europa spielen: “Der Diesel ist Teil unserer Strategie und wird dies auch noch viele weitere Jahre bleiben”, sagt Samuelsson im Interview mit AUTOMOBIL PRODUKTION. Allerdings schränkt er ein, dass man im aktuellen Umfeld in der Lage sein müsse, schnell auf Veränderungen zu reagieren. Volvo selbst sieht er durch die eigene Elektrifizierungsstrategie gut aufgestellt. Unabhängig von der VW-Affäre erwartet Samuelsson langfristig einen höheren Anteil von Elektroautos. Fest macht er dies an graduell sinkenden Technologiekosten, einer verbesserten Leistungsfähigkeit bei den Batterien und der kontinuierlichen Verbesserung der Infrastruktur für E-Autos.

Volvo hat früher und konsequenter als andere Hersteller auf die Elektrifizierung des Antriebsstrangs durch sein gesamtes Produktportfolio gesetzt und ist dabei auch das Risiko eingegangen, das Marken-Flaggschiff XC90 lediglich mit einem Vierzylinder-Motor anzubieten. Viele Branchenxperten prophezeiten den Schweden darauf hin ein Scheitern. Nachdem der XC90 einige Monate im Markt ist, zeige sich laut dem 64-jährigen Unternehmenschef, dass die Strategie angenommen wurde: “Manche Kunden denken vielleicht anders, aber andererseits haben wir neue Kunden gewonnen, die den XC90 speziell wegen den Motors gekauft haben”.

Das vollständige Interview mit Volvo-CEO Hakan Samulesson ist in der neuen Ausgabe von AUTOMOBIL PRODUKTION erschienen und ist auch hier nachzulesen.

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Frank Volk