Volkswagen-Chef Herbert Diess

Volkswagen-Chef Herbert Diess bemängelt, dass angesichts des bevorstehenden Umbaus der Mobilität wichtige Fragen wie die Erzeugung umweltfreundlichen Stroms und die notwendige Lade-Infrastruktur noch nicht geklärt sind. Bild: Volkswagen

Mit der Verschärfung des Flottenziels müsse der Konzern den Anteil der E-Autos am Gesamtabsatz bis 2030 auf über 40 Prozent hieven, sagte Diess am Dienstag (18. Dezember) in Wolfsburg. "Das heißt, unser beschlossenes Umbauprogramm, das für diesen Systemwechsel erforderlich ist, reicht noch nicht aus." Möglicherweise müssten weitere Verbrenner-Angebote entfallen, damit verbunden die Werksstrukturen deutlicher umgebaut und zusätzliche Batteriezellfabriken gebaut werden.

Unterhändler der EU-Staaten, des Europaparlaments und der EU-Kommission hatten sich zuvor darauf geeinigt, dass der CO2-Ausstoß von Neuwagen bis 2030 um 37,5 Prozent im Vergleich zum Niveau von 2021 sinken soll. Die Autoindustrie hält dies für unverhältnismäßig und unrealistisch.

Volkswagen sei bisher davon ausgegangen, dass der CO2-Ausstoß bis 2030 um 30 Prozent sinken solle, sagte Diess. Dieses Ziel habe VW mit seiner Elektrostrategie abgesichert, in die in den kommenden fünf Jahren 30 Milliarden Euro fließen sollen. Künftig sollen demnach nicht nur in Zwickau, sondern auch an den VW-Standorten Emden und Hannover E-Autos gebaut werden. Nun müssten die Planungen überarbeitet werden, dies werde im Herbst 2019 erfolgen. Diess bemängelte zudem: "Völlig ungeklärt sind in diesem Zusammenhang auch die Erzeugung umweltfreundlichen Stroms sowie die notwendige Lade-Infrastruktur."

  • Prototypenerprobung VW I.D. Neo - - VWs elektrisches Erstlingswerk

    VWs elektrisches Erstlingswerk ist der I.D., der intern mit dem Namensannex Neo versehen ist. Bild: Volkswagen / press-inform

  • Prototypenerprobung VW I.D. Neo - Marktstart im Frühjahr 2020

    Der kompakte VW I.D. Neo soll nach seiner offiziellen Weltpremiere im Herbst kommenden Jahres und dem internationalen Marktstart im Frühjahr 2020 der Startschuss für eine ganze Familie aus knapp zehn Elektrofahrzeugen sein. Bild: Volkswagen / press-inform

  • Prototypenerprobung VW I.D. Neo - induktives Laden geplant

    Nach dem Marktstart sollen Modelle wie der I.D. Neo daheim nicht nur über einen Stecker, sondern auch induktiv geladen werden können – mit bis zu 11 kWh. Neo. Bild: Volkswagen / press-inform

  • Prototypenerprobung VW I.D. Neo

    Prototypenerprobung VW I.D. Neo. Bild: Volkswagen / press-inform

  • Prototypenerprobung VW I.D. Neo

    Prototypenerprobung VW I.D. Neo. Bild: Volkswagen / press-inform

  • Prototypenerprobung VW I.D. Neo

    Prototypenerprobung VW I.D. Neo. Bild: Volkswagen / press-inform

  • Prototypenerprobung VW I.D. Neo

    Prototypenerprobung VW I.D. Neo. Bild: Volkswagen / press-inform

  • Prototypenerprobung VW I.D. Neo

    Prototypenerprobung VW I.D. Neo. Bild: Volkswagen / press-inform

  • Prototypenerprobung VW I.D. Neo

    Prototypenerprobung VW I.D. Neo. Bild: Volkswagen / press-inform

  • Prototypenerprobung VW I.D. Neo

    Prototypenerprobung VW I.D. Neo. Bild: Volkswagen / press-inform

  • Prototypenerprobung VW I.D. Neo

    Prototypenerprobung VW I.D. Neo. Bild: Volkswagen / press-inform

  • Prototypenerprobung VW I.D. Neo

    Prototypenerprobung VW I.D. Neo. Bild: Volkswagen / press-inform

  • Prototypenerprobung VW I.D. Neo

    Prototypenerprobung VW I.D. Neo. Bild: Volkswagen / press-inform

  • Prototypenerprobung VW I.D. Neo

    Prototypenerprobung VW I.D. Neo. Bild: Volkswagen / press-inform

  • Prototypenerprobung VW I.D. Neo

    Prototypenerprobung VW I.D. Neo. Bild: Volkswagen / press-inform

  • Prototypenerprobung VW I.D. Neo

    Prototypenerprobung VW I.D. Neo. Bild: Volkswagen / press-inform