Skoda Karoq Emblem

Modelle wie der Karoq sorgen für eine mächtige Nachfrage bei Skoda. Bild: Skoda

| von Stefan Grundhoff

An sich wollte Volkswagen die Arbeitswoche im Skoda-Heimatwerk Mlada Boleslav verlängern, stieß damit jedoch auf wenig offene Ohren bei der Gewerkschaft Kovo. Nach internen Berechnungen könnte Skoda bis zum Jahre 2020 den Absatz von bis zu 360.000 Fahrzeugen verpassen, wenn die Produktion nicht zeitnah nicht zeitnah erhört werde.

VW und Skoda arbeiten derzeit zusammen daran, mögliche Lösungen für Skodas aktuelle Produktionsnachfrage zu finden. Es liegen einige Optionen auf dem Tisch, darunter die Nutzung von Unterkapazitäten in Deutschland sowie den Aufbau neuer Kapazitäten außerhalb der Tschechischen Republik, die mit anderen VW-Marken geteilt werden könnten. Länder wie die Slowakei oder Ungarn wären geeignete Kandidaten für entsprechende Investitionen, da Volkswagen hier bereits große Produktionsbetriebe hat. Insbesondere VW Slovakia hat sich bereits als erfolgreicher Multibrand-Standort etabliert, der so unterschiedliche Fahrzeuge baut wie der VW Up oder den Porsche Cayenne, die von niedrigen Lohnkosten und ausgereiften Lieferkettennetzwerken profitieren. Der Erfolg von Skoda wird derzeit insbesondere von den SUV-Modellen Kodiaq und Karoq angetrieben, die das jährliche Gesamtvolumen zuletzt auf rund 1,2 Millionen Einheiten anhoben.

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