Benteler-Experte Marco Kollmeier

Marco Kollmeier, Benteler: „Mit modularen skalierbaren Lösungen wie dem Electric Drive System lassen sich verschiedene Segmente und Fahrzeugtypen relativ schnell umsetzen.“ Bild: Benteler

| von Götz Fuchslocher

Herr Kollmeier, mit dem Electric Drive System (BEDS) 2.0, einer serienreifen modularen Plattform für Elektrofahrzeuge, sind Sie erstmals auf der Autoshow 2019 in Shanghai aufgetreten, zuletzt auf der IAA vor europäischem Publikum. Welche Ziele verfolgen Sie mit diesem E-Skateboard?

Grundsätzlich ist das Benteler Electric Drive System, also ein Rolling Chassis, für jeden Kunden interessant, der schnell in den Markt will, der auf der Suche nach einer skalierbaren modularen Lösung ist und dabei das Rad nicht neu erfinden will. So denken momentan vor allem die neuen, sehr agilen Fahrzeughersteller. Zum allerersten Mal haben wir das Electric Drive System übrigens 2017 in Shanghai präsentiert – damals noch als Prototyp. Mit diesem haben wir die Marktchancen einer solchen Plattform abgefragt. Aufgrund des sehr guten Feedbacks haben wir dann in den vergangenen zwei Jahren das serienreife Electric Drive System 2.0 entwickelt. Die Partnerschaften mit Herstellern wie Evergrande oder Automobili Pininfarina zeigen uns, dass wir weiterhin auf dem richtigen Weg sind. Sie sparen mit unserem Electric Drive System mehrjährige Entwicklungs- und Testzyklen. Und gehen schneller in Serie.

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