Cadillac_CT-3_China

Mit dem XT3 schickt Cadillac in China ein weiteres Crossover-Modell ins Absatzrennen. Der Wagen soll - wie weitere kommende Fahrzeuge der Marke - in China gebaut werden. Bild: Cadillac

An Audi, BMW und Mercedes kommt Cadillac in China längst nicht ran, aber: die GM-Marke wächst dynamisch auf dem größten Automarkt der Welt. 2016 ging es um 45,9 Prozent auf 116.406 Einheiten nach oben, womit Cadillac locker die 100.000er-Marke nahm. Damit war das Wachstum der Marke in China deutlich dynamischer als insgesamt. 2016 verkaufte Cadillac weltweit 3008.700 Einheiten, 11,1 Prozent mehr als im Vorjahr.

Um das Tempo in China hoch zu halten, setzt Cadillac-Chef Johan de Nysschen auf neue Modelle und den Ausbau der lokalen Fertigung. Der Manager kündigte gegenüber Detroit News den Launch eines neuen Kompakt-SUV an. Dabei dürfte es sich um den Cadillac XT3 handeln. IHS Automotive geht davon aus, dass Cadillac plant, den SUV in BMW X3-Format auch in China zu produzieren. Ebenfalls in der Pipeline für China ist der CT3, die Limousinen-Variante des XT, zudem will Cadillac den CT4 und den XT4 ebenfalls lokal in Shanghai bauen.

Parallel dazu baut die GM-Marke das Händlernetz weiter aus. In diesem Jahr sollen 35 weitere Händelsbetriebe zu den 180 bestehenden hinzu kommen. Auch im laufenden Jahr erwarten die Marktexperten von IHS wieder ein zweistelliges Wachstum bei Cadillac in China.