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Der japanische Automobilhersteller erweitert seine Forschungs- und Entwicklungseinrichtungen im Reich der Mitte. Bild: Toyota

Wie der japanische OEM meldet, zählen zu den Maßnahmen neue Labore und Anlagen für Batterie-Evaluation und -Tests, verbesserte Teststrecken zur Fahrzeugerprobung sowie die Einführung von Plug-in-Hybriden und Demonstrationsfahrten mit Brennstoffzellenautos. Die Maßnahmen sollen Ende 2018 abgeschlossen sein. „Unsere Bemühungen sollen die lokale Forschung und Entwicklung langfristig stärken. Wir wollen so viele lokale Ingenieure wie möglich trainieren und noch mehr Fahrzeuge entwickeln, die die Erwartungen unserer Kunden in China erfüllen“, erklärte Hiroji Onishi, Senior Managing Officer und CEO für China, im Rahmen der Guangzhou Motor Show (bis 27. November 2016). 

Wie der OEM mitteilt, wurde die Toyota Motor Engineering & Manufacturing (China) Co. Ltd. (TMEC) 2010 gegründet, um Autos in China für den chinesischen Markt herzustellen. Mit dieser Maßnahme habe Toyota die Vor-Ort-Produktion gestärkt und zum Aufbau einer eigenen Organisation im Land beigetragen. Seitdem setze sich das Unternehmen insbesondere für eine Ausweitung der in China gefertigten Hybridantriebe ein: 2012 wurde mit Toyota Motor (Changshu) Auto Parts Co. Ltd. zunächst ein Produktionsbetrieb für Hybridgetriebe eröffnet, ein Jahr später mit Sinogy Toyota Automotive Energy System Co. Ltd. (STAES) einer für Hybridbatterien. Auf dieser Basis wurden der Corolla Hybrid und der Levin Hybrid im Oktober 2015 eingeführt, die mit einem alternativen Antrieb aus chinesischer Fertigung vorfahren.