China, Straßenverkehr

Die deutsche Bundesregierung hat dem Vernehmen nach in Peking interveniert, um die Vorschriften für die Erfüllung der Quoten für Elektroautos zu entschärfen, hieß es. Aber auch die chinesische Industrie war offenbar noch nicht so weit. (Bild: Pixabay)

Damit würden insbesondere die deutschen Autobauer Daimler, BMW sowie Volkswagen und die VW-Tochter Audi mehr Zeit kriegen, um bei ihrer E-Modellpalette nachzubessern.

Ursprünglich war geplant, dass bereits ab kommendem Januar mindestens acht Prozent der verkauften Autos von Elektromotoren oder Hybridantrieben aus Elektro- und Verbrennungsmotoren angetrieben werden sollten. Bei Nichterfüllung hätten Strafen im Raum gestanden.

Die deutsche Bundesregierung habe in Peking interveniert, um die Vorschriften zu entschärfen, hieß es. Aber auch die chinesische Industrie war offenbar noch nicht so weit: "Die Regeln waren zu streng", sagte Cui Dongshu, Chef der Vereinigung chinesischer Pkw-Hersteller, dem Handelsblatt.

Die chinesische Regierung hatte kürzlich bei der Förderung von Elektroautos in dem smogbelasteten Land umgesteuert: Statt kräftiger Zuschüsse für den Kauf eines E-Autos sollten Hersteller zu bestimmten Quoten verpflichtet werden. Die Quoten sollten zudem über Jahre steigen. Zusätzlich zur Verschiebung in das Jahr 2019 sollen Autobauer nun auch die Möglichkeit haben, einen anfangs niedrigeren Elektroauto-Absatz später mit höheren Anteilen wettmachen zu können. Die Details würden derzeit vom Industrieministerium in Peking ausgearbeitet.

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dpa