Im Smart-Werk Hambach haben die Beschäftigten jetzt der 39-Stunden-Woche zugestimmt.

Im Smart-Werk Hambach haben die Beschäftigten jetzt der 39-Stunden-Woche zugestimmt. (Bild: Smart)

Die Änderung der Wochenarbeitszeiten ist Teil eines Daimler-Programmes, das eine höhere Flexibilität in den Werken zum Ziel hat. In Hambach beträgt die Regelarbeitszeit aktuell 35 Stunden pro Woche. Diese soll nun, parallel zur Produktionserhöhung im Zuge des Smart-Modellwechsels, stufenweise auf 39 Stunden im Jahr 2018 erhöht werden. Wenn dann, parallel zum Modellzyklus, die Stückzahlen wieder absinken, geht man 2019 auf 37 Stunden zurück. Die Gewerkschaftsseite hatte zunächst gegen das Vorhaben opponiet, laut der französischen Tageszeitung Le Figaro wurde jetzt aber eine Einigung erzielt. “Versüßt” habe der Autobauer die Zustimmung unter anderem mit einer Lohnerhöhung um sechs Prozent. Im Werk Hambach sind 800 Mitarbeiter direkt bei Smart beschäftigt, dazu kommen 1.600 Beschäftigte von Subunternehmen und Zulieferern. Gefertigt wird dort der Smart Fortwo, der Forfour geht mit dem Renault Clio in Serbien vom Band.

Laut Zahlen des Prognoseinstituts IHS Automotive zieht die Produktionszahl in Hambach von 92.000 Einheiten in diesem Jahr auf 130.000 Einheiten im Jahr 2016 an. 2019 werde die Produktion auf 88.000 Einheiten zurück fallen.

Alle Beiträge zu den Stichwörtern Daimler Smart

Frank Volk

Sie möchten gerne weiterlesen?

Registrieren Sie sich jetzt kostenlos:

Bleiben Sie stets zu allen wichtigen Themen und Trends informiert.
Das Passwort muss mindestens acht Zeichen lang sein.

Mit der Registrierung akzeptiere ich die Nutzungsbedingungen der Portale im Industrie-Medien-Netzwerks. Die Datenschutzerklärung habe ich zur Kenntnis genommen.

Sie sind bereits registriert?