Produktion der neuen Mercedes-Benz C-Klasse im Werk East London, Südafrika

Mercedes produziert die C-Klasse auch in Südafrika (im Bild der Produktionsstart im Mai 2014). Nun droht ein Streik bei Sitzhersteller Lear die Fertigung des Autobauers lahm zu legen. (Bild: Daimler)

In Südafrika schwelen seit Monaten Auseinandersetzungen zwischen Arbeitgebern und Gewrekschaften, begleitet von teils über Wochen gehenden Streikaktionen. Nun haben Beschäftigte beim US-Hersteller Lear die Arbeit niedergelegt, nachdem es erneut keine Einigung über das künftige Lohngefüge gegeben hat. Da Lear das Mercedes-Werk East London mit Sitzen für die dort gebaute C-Klasse beliefert, könnte der Arbeitskampf bei einer längeren Dauer auch den deutschen Autobauer empfindlich treffen, wie Mercedes-Südafrika-Chef Arno van der Merwe gegenüber einer südafrikanischen Zeitung einräumte. Derzeit sei nicht absehbar, wie lange der Ausstand dauert.

Der Streik bei Lear ist nur eine Aktion in einer Serie von Maßnahmen in den vergangenen Monaten in Südafrika. Inzwischen sorgen sich Industrievertreter schon um den Standort. Nicht ohne Grund. So hat der Autobauer Ford aufgrund der Arbeitskämpfe geplante Investitionen in Südafrika verschoben.

Alle Beiträge zu den Stichwörtern Daimler Südafrika

fv

Sie möchten gerne weiterlesen?

Registrieren Sie sich jetzt kostenlos:

Bleiben Sie stets zu allen wichtigen Themen und Trends informiert.
Das Passwort muss mindestens acht Zeichen lang sein.

Mit der Registrierung akzeptiere ich die Nutzungsbedingungen der Portale im Industrie-Medien-Netzwerks. Die Datenschutzerklärung habe ich zur Kenntnis genommen.

Sie sind bereits registriert?