Datsun Nissan

Ex-Nissan-Chef Carlos Ghosn hat die Marke Datsun wiederbelebt, nachdem sie in den 80er Jahren bereits eingestellt wurde. (Bild: Nissan)

Wie die Nachrichtenagentur Reuters berichtet, könnte Nissan die verlustbringenden Varianten des Pick-Up-Modells Titan einstellen und die nicht ausgelasteten Produktionslinien für Datsun-Fahrzeuge und andere Kleinwagen umstrukturieren. Alle Märkte mit Ausnahme von China werden auf eine mögliche Reduzierung der Produktionskapazität geprüft. Ein Team unter der Leitung von Jun Seki, stellvertretender Betriebsleiter, will die Einzelheiten voraussichtlich noch diesen Monat bekannt geben.

Der vorgeschlagene Plan markiert eine deutliche Abkehr von Nissans Expansionsstrategie unter dem früheren Vorsitzenden Carlos Ghosn. Es folgt jedoch den im Juli dieses Jahres vorgestellten Zielen, die Zahl der Mitarbeiter weltweit um 12.500 zu senken, um die Rentabilität wiederherzustellen.

Die Marke Datsun wurde in den 1980er Jahren aus dem Markt genommen, unter Ghosn jedoch für aufstrebende Märkte wiederbelebt. Datsun-Modelle werden derzeit in Indonesien, Indien und Russland hergestellt. Der Plan, die Marke Datsun zu streichen und das Geschäft zu verkleinern, zielt insbesondere auf die Massenmärkte in den USA und in China ab.

Sie möchten gerne weiterlesen?

Registrieren Sie sich jetzt kostenlos:

Bleiben Sie stets zu allen wichtigen Themen und Trends informiert.
Das Passwort muss mindestens acht Zeichen lang sein.

Ich habe die AGB, die Hinweise zum Widerrufsrecht und zum Datenschutz gelesen und akzeptiere diese.

Mit der Registrierung akzeptiere ich die Nutzungsbedingungen der Portale im Industrie-Medien-Netzwerks. Die Datenschutzerklärung habe ich zur Kenntnis genommen.

Sie sind bereits registriert?