Das Headquarter von ZF in Friedrichshafen bei Nacht.

Aufgrund der Zuwächse im Bereich Elektromobilität und der guten Auftragslage blickt ZF trotz Verlusten zuversichtlich in die Zukunft. (Bild: ZF)

ZF hat im vergangenen Jahr einen Nettoverlust von 741 Millionen Euro geschrieben. Der Umsatz fiel um elf Prozent auf 32,6 Milliarden Euro, so der Zulieferer bei der Vorstellung seines Jahresberichts. Im Vorjahr hatte der Gewinn nach Steuern noch bei 400 Millionen Euro gelegen. Gründe für die Verluste sind neben den Auswirkungen der Corona-Pandemie auch die Umbrüche in der Automobilbranche sowie hohe Investitionen. Allein in der ersten Jahreshälfte sank der Umsatz im Vergleich zum Vorjahr um 27 Prozent.

Aufgrund der Zuwächse im Bereich Elektromobilität und der guten Auftragslage blickt ZF jedoch "zuversichtlich in die Zukunft", betonte Konzernchef Wolf-Henning Scheider. Der Umsatz solle in diesem Jahr voraussichtlich auf 37 Milliarden bis 39 Milliarden Euro steigen. Der Vorstand geht davon aus, im zweiten Halbjahr wieder profitabel zu arbeiten. Die Pandemie bleibe aber ein großer Unsicherheitsfaktor, sagte Scheider.

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dpa