Audi Fred Schulze Albert Mayer

Fred Schulze (rechts) überreicht symbolisch das Steuer an seinen Nachfolger Albert Mayer, der seit 1. April 2016 das Audi Werk in Ingolstadt leitet. Bild: Audi

Audi‑Chefproduktioner Hubert Waltl kommentiert: „Mit Albert Mayer übernimmt ein qualitätsbewusster Stratege die Werkleitung unseres Heimatstandorts Ingolstadt. Als derzeitiger Chef‑Planer bei Audi ist er mit den Strukturen und Fahrzeugprojekten im Werk Ingolstadt bestens vertraut und wird den Standort in eine weiterhin erfolgreiche Zukunft führen.“

Mayer, geboren 1954 in Neuburg an der Donau, ist studierter Maschinenbauer. Seine berufliche Laufbahn begann er 1979 bei Audi in Ingolstadt. Nach zahlreichen Tätigkeiten in Leitungsfunktionen in der Qualitätssicherung war er von 1997 bis 2001 Leiter der Fertigungsplanung im Werk Ingolstadt. Anschließend übernahm er zunächst die Leitung Qualitätssicherung Ingolstadt und 2003 die gleiche Position in Neckarsulm. 2006 wechselte er als Leiter Qualitätssicherung Produktlinien Small & Compact zur Volkswagen AG nach Wolfsburg. Ab 2012 war er weltweit gesamtverantwortlich für die Qualitätssicherung aller Autowerke der Marke Volkswagen Pkw. 2014 kehrte Mayer nach Ingolstadt zurück und leitet seither die Produktions‑ und Werkplanung bei der VW-Tochter.

Funktionsübergreifende Schlüsselposition

Sein Vorgänger Fred Schulze ist seit 1993 bei Audi tätig und verantwortet nun als Baureihenleiter alle Oberklasse-SUV der Marke. Waltl begründet Schulzes schnelle Beförderung mit dessen „außerordentlich ziel‑ und ergebnisorientierter“ Arbeit: „Er hat immer das große Ganze im Blick.“ Damit sei er prädestiniert für die funktionsübergreifende Schlüsselposition als Baureihenleiter. In dieser neuen Funktion ist Schulze für die Q‑Modelle der Oberklasse verantwortlich. 

Schulze, geboren 1967 in Gardelegen/Sachsen‑Anhalt, ist studierter Produktionstechniker und Schweißfachingenieur. Seine berufliche Laufbahn bei Audi startete er 1993 in Neckarsulm. Von 1994 an hatte der Diplom‑Ingenieur die Leitung der Qualitätssicherung A8‑Karosseriebau inne, von 1998 an verantwortete er den A2‑Karosseriebau, ehe er 2004 zu Volkswagen wechselte. Zunächst als Projektleiter für den Microbus verantwortlich, übernahm er 2006 die Leitung des Karosseriebaus von VW Bus und Porsche Panamera. 2010 wurde er zum Fertigungsleiter im Volkswagen‑Werk Emden berufen, ehe er 2012 Werkleiter des Audi‑Standorts Neckarsulm wurde. Ab Oktober 2015 stand er als Werkleiter an der Spitze des Audi-Stammwerks Ingolstadt.