ZF-Vorstandsmitglied Rolf Lutz geht in den Ruhestand

Der 64-jährige Lutz hat vor allem das Nutzfahrzeuggeschäft von ZF Lutz aus verschiedenen Positionen heraus stark internationalisiert und durch Innovationen geprägt, so das Unternehmen. Bild: ZF

| von Andreas Karius

Im ZF-Vorstand wird der für Materialwirtschaft und die Industrietechnik Verantwortliche Wilhelm Rehm von Rolf Lutz die Zuständigkeit für das Nutzfahrzeuggeschäft übernehmen. Das Ressort Qualität leitet künftig Franz Kleiner, der auch die Division Aktive und Passive Sicherheitstechnik verantwortet. Marktvorstand Peter Lake übernimmt von Lutz die Verantwortung für die Region Südamerika.

 

"Mit dem modularen Nutzfahrzeuggetriebe TraXon hat ZF unter seiner Ägide einen Benchmark gesetzt", sagte ZF-Chef Stefan Sommer über Lutz. Ebenso habe Lutz flexible, konzernweit wirksame Qualitäts-Tools verankert oder weiterentwickelt, die heute den globalen Fertigungsverbund und das strategische Wachstum des Konzerns flankieren.

Lutz trat bereits 1980 nach Lehre und Maschinenbau-Studium in die ZF Friedrichshafen AG ein. Der gebürtige Tübinger besetzte verschiedene Positionen in Versuch, Vertrieb und technischer Applikation, die ihn auch nach Fernost führten. Als Group Vice President war er zwischen 1999 und 2002 in Gainesville, Georgia (USA) tätig. Seit 2002 konzentrierte sich seine Tätigkeit auf den Bereich der Nutzfahrzeugtechnik, zunächst als Leiter des Geschäftsfelds Lkw-Antriebstechnik in Friedrichshafen, seit 2008 als Mitglied der Unternehmensleitung bzw. seit 2011 als Mitglied des Vorstands mit Zuständigkeit für die Nutzfahrzeugtechnik.

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