Continental Leistungselektronik

Neue Leistungselektronik: Continental hat für Jaguar Land Rover eine speziell auf sportliche Hochleistungsantriebe zugeschnittene Systemlösung entwickelt.

Wie Continental mitteilt, setzen Jaguar und Land Rover für die geamte Elektroflotte auf die leistungselektronik des Zulieferers. Das System ist bereits im Plug-in-Hybrid Range Rover im Einsatz. Im neuen E-Fahrzeug Jaguar I-Pace managt die Leistungselektronik Stromstärken von bis zu 650 Ampere. Die Schlüsselkomponente zwischen Hochvoltbatterie und E-Motor versorgt den Elektromotor mit Strom und steuert darüber hinaus die Energierückgewinnung (Rekuperation). Sie wandelt den Strom durch einen Wechselrichter (Inverter) von Gleichstrom in Wechselstrom um und leitet ihn in der jeweils erforderlichen Stärke und Frequenz an den Motor, der über diese Parameter gesteuert wird.

Powermodul als Herzstück des Wechselrichters

Im Vordergrund der Entwicklung standen die Themen bewältigen hoher Lastwechsel, hohe Zyklenfestigkeit und Lebensdauer sowie hohe Leistungsdichte, betont man bei Continental. Mit verantwortlich ist das Powermodul als Herzstück des Wechselrichters. Hier kommen so genannte doppelseitig gesinterte Chips (Insulated Gate Bipolar Transistor, IGBT) zum Einsatz. Im Vergleich zu herkömmlichen gelöteten Drahtverbindungen (Bonds) lassen sich mit der Sintertechnologie Verbindungen herstellen, die mit Blick auf Lebensdauer, Zuverlässigkeit und thermischer Belastbarkeit höhere Anforderungen erfüllen, heißt es. Man sei das erste Unternehmen, das dieses aufwändige Verfahren in der Automobilelektronik einsetze, hört man von  Continental.

„Als ein Kernstück des Elektroantriebs ist die Leistungselektronik strategisch von großer Bedeutung. Wir treiben die Entwicklung auf diesem Gebiet seit langem voran und bieten heute mit der dritten Systemgeneration unserer Leistungselektronik Lösungen für Fahrzeuge aller Leistungsklassen an“, sagt Christopher Breitsameter, Leiter des Segments High Voltage Electronics der Continental-Division Powertrain. „Für die Leistungselektronik des Jaguar I-Pace und des Range Rover Sport Plug-in Hybrid haben wir zusammen mit Jaguar Land Rover das Potenzial unserer aktuellen Systemgeneration weiter ausgeschöpft und sie in Richtung Sportlichkeit und Hochleistung ertüchtigt.“ Projektleiter Alexander Reich: „Neben der doppelseitigen Sintertechnik kommen unter anderem auch spezielle ‚Direct-Copper-Bonded’-Substrate, kurz DCB-Substrate, sowie eigens für Continental angefertigte Leistungshalbleiter zum Einsatz. Insgesamt sind der Aufbau und die verwendeten Materialien dieser Leistungselektronik voll auf Power und maximale Fahrdynamik optimiert."

  • Jaguar I-Pace 400 AWD - die Wattiefe liegt bei immerhin einem halben Meter.

    Jaguar I-Pace 400 AWD - die Wattiefe liegt bei immerhin einem halben Meter. Bild: Nick Dimbleby

  • Jaguar I-Pace 400 AWD - 200 km/h schnell.

    Jaguar I-Pace 400 AWD - 200 km/h schnell. Bild: Nick Dimbleby

  • Jaguar I-Pace 400 AWD - 432 Akkumodule im Unterboden.

    Jaguar I-Pace 400 AWD - 432 Akkumodule im Unterboden. Bild: Nick Dimbleby

  • Jaguar I-Pace 400 AWD - kann auch abseits befestigter Straßen überzeugen.

    Jaguar I-Pace 400 AWD - kann auch abseits befestigter Straßen überzeugen. Bild: Nick Dimbleby

  • Jaguar I-Pace 400 AWD - die beiden Antriebsmotoren leisten jeweils 147 kW / 200 PS.

    Jaguar I-Pace 400 AWD - die beiden Antriebsmotoren leisten jeweils 147 kW / 200 PS. Bild: Nick Dimbleby

  • Jaguar I-Pace 400 AWD - auch im Gelände solide unterwegs.

    Jaguar I-Pace 400 AWD - auch im Gelände solide unterwegs. Bild: Nick Dimbleby

  • Das Cockpit des Jaguar I-Pace 400 AWD.

    Das Cockpit des Jaguar I-Pace 400 AWD. Bild: Nick Dimbleby

  • Jaguar I-Pace 400 AWD - 0 auf 100 km/h in 4,8 Sekunden.

    Jaguar I-Pace 400 AWD - 0 auf 100 km/h in 4,8 Sekunden. Bild: Nick Dimbleby

  • Jaguar I-Pace 400 AWD.

    Jaguar I-Pace 400 AWD. Bild: Nick Dimbleby

  • Die Rückbank des Jaguar I-Pace 400 AWD.

    Die Rückbank des Jaguar I-Pace 400 AWD. Bild: Nick Dimbleby

  • Jaguar I-Pace 400 AWD - startet bei knapp 78.000 Euro.

    Jaguar I-Pace 400 AWD - startet bei knapp 78.000 Euro. Bild: Nick Dimbleby

  • Jaguar I-Pace 400 AWD - das Sonnendach ist obligatorisch.

    Jaguar I-Pace 400 AWD - das Sonnendach ist obligatorisch. Bild: Nick Dimbleby

  • Jaguar I-Pace 400 AWD - die Kraftverteilung wird variabel zwischen den Achsen aufgeteilt.

    Jaguar I-Pace 400 AWD - die Kraftverteilung wird variabel zwischen den Achsen aufgeteilt. Bild: Nick Dimbleby

  • Jaguar I-Pace 400 AWD.

    Jaguar I-Pace 400 AWD. Bild: Nick Dimbleby

  • Jaguar I-Pace 400 AWD - ein zeitlicher Vorteil gegenüber Audi, BMW und Mercedes.

    Jaguar I-Pace 400 AWD - ein zeitlicher Vorteil gegenüber Audi, BMW und Mercedes. Bild: Nick Dimbleby

  • Jaguar I-Pace 400 AWD - das Heck des Austria-Briten.

    Jaguar I-Pace 400 AWD - das Heck des Austria-Briten. Bild: Nick Dimbleby

  • Jaguar I-Pace 400 AWD - hier wird geladen.

    Jaguar I-Pace 400 AWD - hier wird geladen. Bild: Nick Dimbleby

  • Der Innenraum des Jaguar I-Pace 400 AWD.

    Der Innenraum des Jaguar I-Pace 400 AWD. Bild: Nick Dimbleby

  • Bequeme Sportsitze des Jaguar I-Pace 400 AWD.

    Bequeme Sportsitze des Jaguar I-Pace 400 AWD. Bild: Nick Dimbleby

  • Jaguar I-Pace 400 AWD - das Ladevolumen liegt zwischen 656 bis 1.453 Liter.

    Jaguar I-Pace 400 AWD - das Ladevolumen liegt zwischen 656 bis 1.453 Liter. Bild: Nick Dimbleby