Der Mercedes-Benz GenH2 Truck auf einer Straße hinter einer Leitplanke.

Noch in diesem Jahr soll der Mercedes-Benz GenH2 Truck auf öffentlichen Straßen getestet werden. Bild: Daimler

Daimler Trucks führt die Tests des Mercedes-Benz GenH2 Truck fort und geht damit einen weiteren Schritt in Richtung Serienreife. Der jüngst weiterentwickelte Prototyp des 2020 vorgestellten Brennstoffzellen-Lkw soll Reichweiten von mehr als 1.000 Kilometer ohne Tankstopp erreichen. Im Fokus der Versuchsreihen stehen unter anderem der Dauereinsatz, unterschiedliche Wetter- und Straßenbedingungen sowie diverse Fahrmanöver. Das Fahrzeug hat laut Daimler in den ersten Testwochen bereits hunderte Kilometer unter Dauerlast auf dem Rollenprüfstand zurückgelegt sowie zahlreiche Extremsituation wie Vollbremsungen oder Bordsteinkantenfahrten auf der Teststrecke durchlaufen.

Gleiche Haltbarkeit bei Brennstoffzellen-Lkw

Der Entwicklungsplan des Lkw-Bauers sieht noch in diesem Jahr Tests auf öffentlichen Straßen vor. Der Beginn der Kundenerprobungen ist für 2023 geplant, ab 2027 sollen die ersten Serienfahrzeuge an Kunden übergeben werden. Hinsichtlich der Dauerhaltbarkeit legen die Entwicklungsingenieure den GenH2 Truck für dieselben Anforderungen wie einen vergleichbaren Verbrenner aus – 1,2 Millionen Kilometer Laufleistung, zehn Betriebsjahre und insgesamt 25.000 Betriebsstunden. „Der wasserstoffbasierte Brennstoffzellenantrieb wird im CO2-neutralen Lkw-Fernverkehr der Zukunft unverzichtbar sein“, betont Martin Daum, Vorstandsvorsitzender der Daimler Truck AG und Mitglied des Vorstands bei Daimler.

Daimler bevorzugt flüssigen Wasserstoff

Für seinen Brennstoffzellen-Lkw präferiert Daimler Trucks flüssigen Wasserstoff, da dieser eine höhere Energiedichte in Bezug auf das Volumen aufweist. Aus diesem Grund treibt der OEM die Entwicklung der Flüssigwasserstoff-Tanktechnologien kontinuierlich voran. Bis Ende des Jahres soll der entsprechende Reifegrad neuer Tanksystem-Prototypen erreicht werden, um mit diesen die laufenden Tests bis zur Serienreife fortzusetzen. Bis dahin greife das Experten-Team als interne Zwischenlösung auf ein Tanksystem mit gasförmigem Wasserstoff zurück, so Daimler.

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