Die neue Heckleuchte des Polestar 2 vor einem Sonnenuntergang.

Das C-förmige Design der Heckleuchte soll dem Polestar 2 ein individuelles, charakteristisches Erscheinungsbild verleihen. Bild: Polestar

| von Fabian Pertschy

Die elektrische Fließhecklimousine Polestar 2 wird künftig mit einer C-förmigen Heckleuchte von Hella ausgestattet. Diese erstreckt sich mit einem Lichtband aus fast 300 LEDs, bestehend aus fünf elektronisch aufeinander abgestimmten Modulen, über die gesamte Breite des Fahrzeugs. Sämtliche Lichtfunktionen und Animationen, wie etwa Coming-Home- und Leaving-Home-Szenarien, werden vollständig durch Software gesteuert. Neue Lichtanimationen können dadurch mittels Software-Updates des Fahrzeugherstellers und ohne Eingriff in die Hardwarearchitektur umgesetzt werden.

"Heckleuchten sind längst nicht mehr nur dazu da, sicherheitsrelevante Funktionen zu realisieren. Vielmehr stellen sie auch ein wichtiges Designelement dar, über das Automobilhersteller ihre Fahrzeugmodelle differenzieren können", erklärt Frank Huber, Geschäftsführer Automotive Licht bei Hella, in Bezug auf die im chinesischen Jiaxing hergestellten Heckleuchten.

Um derartige kundenspezifische Anforderungen flexibel und effizient umzusetzen, wurde im Entwicklungsprozess das von Hella konzipierte Tool GAIN (Graphical Animation Interpreter) eingesetzt. Die Software ermöglicht es Herstellern, Lichtanimationen einfach zu gestalten – angefangen bei Funktionen wie dem wischenden Blinker über individuelle Choreographien für Scheinwerfer, Grillbeleuchtung, Heckleuchten und den Innenraum bis hin zu komplexeren Animationen für autonome Fahrfunktionen.

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