Der von Mazda selbst entwickelt 1,5-Liter-Dieselmotor ist nun auch im Mazda3 zu haben. Auch dieser

Der von Mazda selbst entwickelt 1,5-Liter-Dieselmotor ist nun auch im Mazda3 zu haben. Auch dieser Skyactiv-Motor kommt mit der für Selbstzünder niedrigen Verdichtung von 14,8:1. Bild: Mazda

Damit hält das selbst entwickelte Dieseltriebwerk nach dem Einstand in den Modellen Mazda2 und Mazda CX-3 nun auch im Volumen-Kompakten des Herstellers Einzug. In Verbindung mit dem Sechsgang-Schaltgetriebe bleibe die neue Motorisierung beim CO2-Ausstoß mit 99 g/km unter der magischen 100-Gramm-Marke, heißt es.

Das Vollaluminium-Aggregat mit vier Zylindern ist sowohl für die Schrägheckvariante mit fünf Türen, als auch für die viertürige Limousine lieferbar. In allen Ausstattungsvarianten gehört das Start-Stopp-System i-stop zur Serienausstattung. Auf Wunsch bietet Mazda den Motor auch in Kombination mit dem Sechsstufen-Automatikgetriebe SKYACTIV-Drive an. Als Motor der so genannten Skyactive-Genration verfügt der Selbstzünder über ein außergewöhnmlich niedriges Verdichtungsverhältnis von 14,8:1. Der aufgeladene Motor mit variabler Turbinengeometrie sowie in den Ansaugtrakt integriertem Ladeluftkühler bietet die folgenden Eckwerte: 270 Nm Drehmoment im Bereich zwischen 1.600 und 2.500/min, 77 kW/105 PS Leistung bei 4.000/min. Das Drehzahllimit liegt mit 5.500/min hoch. Als Verbrauch geben die Japaner 3,8 Liter für die Schaltgetriebe-Version an; 4,4 Liter sollen es in Kombination mit Automatgetriebe sein.

Der OEM wirbt zudem mit der Laufruhe und Kultiviertheit des Triebsatzes: „Dank einer besonderen Combustion Control Logic zur Steuerung von Einspritzmenge und -zeitpunkt über präzise Magnet-Injektoren sowie neuartiger, dynamischer Dämpfer in den normalerweise hohlen Kolbenbolzen gehört der Skyactiv-D 105 zu den leisesten Dieselmotoren seiner Klasse“, betont man bei Mazda.