Ubitricity Ladelösung

Der Ladelösungsanbieter Ubitricity wird in Zukunft zum Shell-Konzern gehören. Bild: Ubitricity

| von Werner Beutnagel

Vorbehaltlich der kartellrechtlichen Genehmigung soll die Vereinbarung noch in diesem Jahr abgeschlossen werden. Ubitricity betreibt unter anderem 2.700 öffentliche Ladepunkte in Großbritannien und hat rund 1.500 private Ladepunkte für Flottenkunden in Europa installiert. Unter anderem arbeitet das Unternehmen mit lokalen Behörden zusammen, um Lademöglichkeiten in Infrastruktur-Elemente wie Laternenmasten und Poller zu integrieren.

„Indem wir mit Städten und Kommunen zusammenarbeiten, möchten wir die wachsende Zahl von Shell-Kunden unterstützen, die auf ein Elektroauto umsteigen wollen“, erklärt der Executive Vice President von Shell Global Mobility, István Kapitány. „On-Street-Optionen wie Laternen-Lademöglichkeiten, die von Ubitricity angeboten werden, werden für diejenigen, die in Städten leben und arbeiten oder keinen privaten Parkplatz haben, von entscheidender Bedeutung sein.“

Shell selbst hat sich zum Ziel gesetzt, bis spätestens 2050 ein „Netto-Null-Emissions-Energieunternehmen“ zu werden. Der Kauf von Ubitricity sei ein Schritt in diese Richtung. Sobald der Deal abgeschlossen ist, wird das Berliner Unternehmen künftig als hundertprozentige Tochter von Shell agieren.

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