Der IC für elektrische Servolenkungen erfült ASIL-D Standard. Bild: Toshiba

Der IC für elektrische Servolenkungen erfült ASIL-D Standard. Bild: Toshiba

Das System unterstütze in Automotive-Anwendungen etwa die elektrische Servolenkung (EPS; Electric Power Steering), wie das Unternehmen mitteilt. Der Baustein erfülle die Anforderungen des Automotive Safety Integrity Level D (ASIL-D), biete Fehlererkennung bei VB- und VDD-Unterspannung, Übertemperatur und bei einem Kurzschluss zwischen Drain und Source eines Treibers (MOSFET). Hinzu komme, dass Funktionen wie die Motorstrom-Messung, der Power Supply PIN und GND PIN redundant ausgelegt sseien, um für höhere Robustheit zu sorgen.

Um einen möglichen Spannungsabfall beim Anlassen abzudecken, wurde im Vergleich zum Vorgänger-IC der Batteriebetriebsspannungsbereich von 6V (min.) auf 5V (min.) reduziert. Die integrierten Schaltkreise zur Erfassung des Motorstroms und der Drehrichtung vereinfachen nach Angaben Toshibas das Systemdesign und verkleinern die Leiterplatte. Das System lasse sich so einstellen, dass es bei erkannten Fehlern auf zwei Arten reagiere: Entweder stoppe der IC den externen MOSFET autonom oder die MOSFET Ansteuerung wird durch eine externe MCU übernommen.

Man habe zahlreiche Tests hinsichtlich der funktionalen Sicherheit durchgeführt, um verschiedene Systemausfälle zu simulieren. Kunden stünden die entsprechenden Dokumente für deren Sicherheitsanalyse und Design zur Verfügung. Der TB9057FG wird nach Angaben der Elektronikexperten im 9mm x 9mm x 1,6mm LQFP48-P-0707-0.50C-Gehäuse ausgeliefert und arbeitet mit einer Betriebsspannung von +5 bis 21V im Temperaturbereich von -40 bis 125°C.

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