Wasserstoff-Tankstelle-Japan

Toyota, Nissan und Honda treiben den Ausbau der Infrastruktur für Brennstoffzellenfahrzeuge voran. – Bild: Toyota

Die drei japanischen Autobauer unterstützen die japanische Regierung und die Infrastrukturunternehmen beim Ausbau des Tankstellennetzes, heißt es in einer Toyota-Pressemitteilung. Hierfür werden verschiedene Initiativen und Maßnahmen geprüft. Unter anderem steht zur Debatte, ob sich die Hersteller an den Betriebskosten für Wasserstoff-Tankstellen beteiligen könnten. Ziel ist es, die Popularität der Brennstoffzellenfahrzeuge zu steigern.

Infrastruktur entscheidet über Akzeptanz von Autos mit Brennstoffzelle

Brennstoffzellenfahrzeuge bieten eine ähnliche Reichweite wie konventionell angetriebene Autos, stoßen dabei aber weder CO2 noch andere Schadstoffe aus. Wasserstoff wird in der Brennstoffzelle in elektrische Energie umgewandelt, als Emission entsteht dabei Wasserdampf. Entscheidend für die Akzeptanz und Verbreitung der Antriebstechnik ist auch ein möglichst großes Wasserstoff-Tankstellennetz. Aus diesem Grund unterstützt die japanische Regierung den Bau und den Betrieb entsprechender Stationen.

Toyota, Nissan und Honda arbeiten nicht nur bei der Infrastruktur für Brennstoffzellenfahrzeuge zusammen, sondern auch bei der für Elektroautos: Die drei Autohersteller haben 2013 gemeinsam mit Mitsubishi das Joint-Venture Nippon Charge Service gegründet, das Ladesäulen für E-Autos und Plug-in-Hybridfahrzeuge.

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gp