TomTom und Cisco

Entwicklung einer ultraschnellen Fahrspur-Verkehrstechnik: die Forschungsarbeit dazu wird TomTom zusammen mit Cisco durchführen. Bild: TomTom

Wie TomTom meldet, wird man die Forschungsarbeit zusammen mit Cisco durchführen, um Straßendaten zu nutzen, die von Cisco-Sensoren, -Routern und -Controllern für zukunftsweisende Verkehrsinformationstechnologie erfasst werden. Weiter heißt es, dass man mit der Forschung die Daten sowie das Internet der Dinge von Cisco mit der Traffic Fusion-Technologie und dem Know-how von TomTom kombiniere. Ein besonders innovativer Aspekt dieser Kooperation sei die Verwendung von Distributed Acoustic Sensing (DAS)-Technologie, die deutlich günstiger betrieben werden könne als herkömmliche induktive Schleifensensoren, heißt es. Diese könne ein Glasfaserkabel wie eine Reihe virtueller Mikrofone nutzen, die Fahrzeugbewegungen erkennen und messen. Die erhobenen Daten sollen mit TomToms Pool an fließenden Fahrzeugdaten von mehr als 500 Millionen Geräten zusammengeführt werden. Angezeigt und analysiert werden die Informationen in einer TomTom Schnittstelle, die speziell auf die Bedürfnisse von Verkehrszentren abgestimmt sei.

„Mit diesem Projekt verbinden wir Infrastruktur, Fahrzeuge, Fahrer und die Straßenverkehrsbehörden, sodass sie in nahezu Echtzeit Informationen austauschen können – genau darum geht es im Internet der Dinge. Dank seinem Know-how, seinem riesigen Pool an Verkehrsdaten und seiner innovativen Verkehrstechnologie ist TomTom ein starkes Unternehmen für die Zusammenarbeit in diesem Bereich“, sagte Edwin Paalvast, Präsident EMEAR bei Cisco. Anders Truelsen, Geschäftsführer von TomTom Licensing Business: „Wir sind der festen Überzeugung, dass das Internet der Dinge und Cloud-Technologien wesentliche Bestandteile für die Zukunft der Mobilität sind und freuen uns, mit Cisco in der Verkehrstechnik zukunftsgerichtet zusammenzuarbeiten."