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Audi-Handprojektion: Der Laptop steckt in einem Rucksack, Kamera und Projektor sitzen auf der Schulter. – Bild: Audi

Auf dem heutigen Stand der Technik besteht die Hand-Projektion aus einem Laptop, der in einem Rucksack steckt, und einer Einheit, die auf einem Riemen über der Schulter sitzt. Sie integriert einen kompakten Infrarotsensor und einen kleinen Laserprojektor, der einfache Informationen ? etwa die Anweisung “Ölstand prüfen” ? auf die Handfläche des Trägers projiziert. Dafür misst der Sensor den Abstand zur Hand und ihre Lage, um die Projektion anzupassen. Diese ist immer scharf, sie verschwindet, sobald der Benutzer die Hand schließt, und stört ihn somit nicht beim Ausführen der Tätigkeit. In naher Zukunft will Audi als erster Automobilhersteller Ansätze der Hand Projektion auf die Datenbrille übertragen und sie damit reif für die Serie machen.

Diese Technik entwickelten Produktionsexperten des Ingolstädter Autobauers im Audi Production lab. Hier tüfteln Produktionsplaner des Premiumherstellers mit Experten aus verschiedenen Bereichen des Unternehmens an innovativen Technologien für die Produktion der Zukunft.

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Die Projektion ist immer scharf, sie verschwindet, sobald der Arbeiter die Hand schließt. – Bild: Audi

Vier zentrale Handlungsfelder bearbeiten Produktionsplaner Jens Dehlke und seine Kollegen derzeit im Production Lab. Feld eins befasst sich mit neuen Wegen der automatisierten Qualitätsprüfung, das zweite Feld mit Möglichkeiten, wie sich Autos zukünftig montagefreundlicher gestalten lassen. Das Handlungsfeld Nummer drei behandelt Big Data ? das Beherrschen großer Datenmengen ? und im vierten Feld geht es um die Interaktion von Mensch und Maschine mittels Augmented und Virtual Reality (AR und VR). “Für Audi sind drei Ansätze besonders interessant: Tablets, Datenbrillen und die Hand Projektion. Alle drei haben das Potential, den Mitarbeiter in der Produktion bei seinen Tätigkeiten zu unterstützen”, sagt Dehlke.

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gp