Produktion des Audi A3 Sportback in Ingolstadt. Im Bild die Endabnahme

Audi setzt in der Automobilfertigung auf ein neues Remote Production System. Bild: Audi

| von Götz Fuchslocher

Wie DSA mitteilt, steuert seit neuestem das Remote Production System Prodis.PlantHUB in Kommunikation mit dem mobilen Interface WDI-2X für die Fahrzeugdiagnose und dem Laufzeitsystem Prodis.RTS die Prozesse am Audi-Standort Ingolstadt. Im Produktionsschritt der Fahrzeugbefüllung werden die Neuwagen mit Flüssigkeiten für Motor, Bremsen, Klimaanlage und weiteren Fahrzeugsystemen erstmals befüllt.

Vor Beginn des Füllvorgangs werde jedes einzelne Fahrzeug mit diesem Diagnosestecker verbunden, teilt das Unternehmen aus Aachen mit. Prodis.PlantHUB verfolge daraufhin die Position des Fahrzeugs in der Produktionslinie und sorge über das Laufzeitsystem Prodis.RTS dafür, dass an den einzelnen Stationen alle relevanten Daten für die Befüllung des Wagens verfügbar seien. Beide DSA-Systeme steuern das Zusammenspiel von Fahrzeug, Befüllanlage und Mitarbeiter sowie die Infrastruktur aus Dialogschnittstelle, Handhelds und Großmonitoren.

Weiter heißt es, über die visuelle Darstellung der Positions- und Befülldaten trage das neue System zu mehr Transparenz und Qualität in den Abläufen bei. Die Prozessverantwortlichen haben laut DSA stets den Produktionsfortschritt jedes einzelnen Fahrzeugs unter Kontrolle. Für die Mitarbeiter soll die neue Lösung vor allem zu mehr Ergonomie in ihren Arbeitsabläufen beitragen.