Sonnenkollektoren auf dem Magna-Werk in Graz.

Ein Beispiel für die Nachhaltigkeitsbemühungen des Unternehmens sind Sonnenkollektoren auf dem Magna-Werk in Graz, Österreich. Bild: Magna

| von Götz Fuchslocher

Mit der Ankündigung, bis 2025 in Europa und bis 2030 global klimaneutral zu arbeiten, beginne für Magna eine neue Ära auf dem Weg zur Nachhaltigkeit, teilt das Unternehmen mit. Schon lange sei Nachhaltigkeit in der Unternehmenskultur verankert, dieses Jahrzehnt werde aber das bisher Entscheidenste sein, sagt Magna-CEO Swamy Kotagiri. „Wir glauben, dass das Erreichen von Klimaneutralität sowohl eine soziale Verantwortung als auch ein geschäftlicher Imperativ im Kampf gegen den Klimawandel ist." Dieses ehrgeizige, aber erreichbare Ziel basiere auf einem wissenschaftlich fundierten Ansatz, der mit dem Pariser Klimaabkommen übereinstimme.

Wie das Unternehmen mitteilt, stammten im Jahr 2020 zwölf Prozent der von Magna weltweit eingekauften Energie aus erneuerbaren Energiequellen. Man plane, alle Betriebe global auf erneuerbare Energiequellen umzustellen. Über 91 Prozent des gesamten betrieblichen Abfallaufkommens wurden recycelt oder auf andere Weise genutzt und enden nicht auf Deponien, heißt es weiter. Zudem setze man auf Produkte, die eine emissionsfreie Zukunft und eine effizientere Nutzung von Kraftstoffen ermöglichen und sei einer der Gründungssponsoren der XPrize Abundant Energy Alliance, einer globalen Koalition von öffentlichen, privaten, gemeinnützigen sowie akademischen Führungskräften und Organisationen, die den Fortschritt in Richtung einer Netto-Null-Zukunft vorantreiben.

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