Karosseriebau bei Porsche

Das neue Joint Venture FlexFactory soll Unternehmen dabei unterstützen, die eigene Produktion flexibler zu gestalten. Bild: Porsche

| von Werner Beutnagel

Ziel des Gemeinschaftsunternehmens ist es, die Fertigung von Kleinserien unterschiedlichster Produkte in der produzierenden Industrie flexibler und kosteneffizienter zu gestalten. Die FlexFactory soll dabei als Beratungsunternehmen und Business Enabler fungieren. Hierzu bringt Porsche sein Produktions-Knowhow, MHP die Expertise in der digitalen Prozessoptimierung und Munich Re eigene Finanzierungs- und Versicherungsmodelle in das Unternehmen ein. Zusätzlich steuert die Munich Re-Tochter Relayr digitale Risikoanalysetools via IoT-Sensorik bei. Porsche und MHP sind mit jeweils 25, Munich Re mit 50 Prozent an FlexFactory beteiligt, die Geschäftsführung übernehmen Phillipp Hypko und Philip Plattmeier.

Einen Schwerpunkt legt das Unternehmen auf Lösungen für die Fertigung von Produkten mit einer hohen Variantenvielfalt. Unter anderem haben die Partner in den vergangenen Monaten ein konkretes Umsetzungsszenario im Karosseriebau von Porsche erprobt: Dabei wurde die Produktion verschiedener Anbauteile auf einer Fertigungsstraße simuliert und optimiert.

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