Preh_Geschäftsführer Christoph Hummel

Preh-Geschäftsführer Christoph Hummel schließt die strategische Lücke im Automationsgeschäft in Nordamerika. Bild: Preh

Durch das neue Standbein in Nordamerika werden zudem die internationalen Service-Kapazitäten der PIA nachhaltig verstärkt. Die in Evansville (Indiana/USA) ansässige EVANA Automation gilt als Spezialist für Montagesysteme in den Märkten für Automotive, Industrie- und Medizintechnik mit einer 50-jährigen Erfahrung im Sondermaschinenbau. Im Rahmen der Wachstumsstrategie der Preh-Gruppe soll durch die Übernahme sowohl das Nordamerika-Geschäft der PIA aufgebaut als auch der europäische Markt für EVANA-Produkte und -Montagelösungen erschlossen werden.

Die rund 100 Mitarbeiter von EVANA sollen übernommen werden und der Standort in Evansville erhalten bleiben. Eine Änderung betrifft die „Optik“:  EVANA Automation wird künftig unter dem Markennamen PIA auftreten und als Preh IMA Automation Evansville Inc. firmieren. Zuvor gehörte das Unternehmen zur Phillips Service Industries Inc., Livonia (Michigan/USA)

„Die Partnerschaft mit der EVANA Automation bedeutet für unser Automationsgeschäft eine optimale Ergänzung und Verstärkung“, erläutert der Vorsitzende der Geschäftsführung der Preh-Gruppe, Christoph Hummel. „Mit dem neuen Standort im Bundesstaat Indiana schließen wir unsere strategische Lücke im Automationsgeschäft in Nordamerika und stärken zugleich unsere Marktpositionierung in Europa und Asien, weil das in 50 Jahren erworbene EVANA Know-how auch für unsere bisherigen Kunden in den angestammten Märkten interessant ist. Mit der Unterstützung unseres chinesischen Gesellschafters Joyson werden wir die Preh IMA Automation zu einem gewichtigen global Player in der Automationsbranche weiterentwickeln.“

PIA-Geschäftsführer Günter Brosch ergänzt: „Wir freuen uns sehr auf die Zusammenarbeit mit den Kolleginnen und Kollegen aus Evansville. PIA und EVANA sind in ähnlichen Marktsegmenten aktiv, und wir sprechen auf der technischen Ebene eine ‚Sprache‘. Durch unsere unterschiedlichen regionalen Schwerpunkte – PIA in Europa und China, EVANA in Nordamerika – ergänzen wir uns bei den Marktzugängen auf ideale Weise. Wir werden gemeinsam eine erfolgreiche internationale Wachstumsstory im Automationsgeschäft schreiben und die magische Grenze von 100 Mio. EUR Umsatz schon im laufenden Geschäftsjahr knacken.“