Skoda-Mitarbeiterin mit Augmented-Reality-Brille und projizierten Hologrammen.

Skoda testet Augmented-Reality-Brillen zur Maschinenwartung und für technische Schulungen. BIld: Skoda

Im Rahmen des Projekts projizieren sogenannte HoloLens-Brillen beispielsweise Handbücher sowie Wartungs-Checklisten und andere Dokumente als holografische Bilder ins unmittelbare Blickfeld des Anwenders. Außerdem lasse sich bei Videokonferenzen der Blick durch die VR-Brille teilen und beispielsweise zu Schulungszwecken nutzen, heißt es beim OEM. Neben der eigentlichen Brille, die Hologramme sichtbar macht, besteht die HoloLens-Brille auch aus einer Kamera-Projektor-Einheit. Die Brillengläser ermöglichen der Volkswagen-Tochter zufolge ein gutes peripheres Sehen und lassen sich während der Arbeit jederzeit aufklappen. Nach dem Aufsetzen ergänzen virtuelle Darstellungen den Blick in die reale Umgebung.

Gamification-Elemente sollen junge Kandidaten begeistern

"Mit der HoloLens-Brille haben unsere Techniker jederzeit alle relevanten Informationen unmittelbar im Blick und können sich zugleich voll auf ihre Arbeit konzentrieren", schildert Miroslav Kroupa, Leiter Markensteuerung beim Autohersteller. Auf diese Weise trage die AR-Brille dazu bei, die Arbeitssicherheit noch weiter zu erhöhen. Das Tool soll es ermöglichen, sich überall und jederzeit flexibel auszutauschen, auch mit Kollegen an anderen Standorten oder in unterschiedlichen Zeitzonen. Das beschleunige Wartungsprozesse signifikant und sei, gerade in Zeiten der Corona-Pandemie, ein enormer Vorteil. Darüber hinaus erweitere die Brille den Arbeitsalltag um Gamification-Elemente und begeistere junge Kandidaten damit für technische Berufe.

Im Rahmen des aktuellen Pilotprojekts erproben die Abteilung Zentraler Technischer Service und das Skoda FabLab die Anwendung von Augmented-Reality-Technologien bei der Wartung von Fertigungsanlagen. Bei Videotelefonaten können Techniker mithilfe der HoloLens-Brille zeigen, was sie an der Maschine sehen und sich dazu auch mit Kollegen beraten. Die Techniker haben dabei beide Hände frei. Die AR-Technologie senke die Wahrscheinlichkeit, dass Fehler passieren, ermögliche flexiblere Service-Intervalle und beschleunige die Wartung.

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