Dr. Lutz Bürkle sorgt mit seiner Forschungsarbeit in Renningen für mehr Sicherheit von

Dr. Lutz Bürkle sorgt mit seiner Forschungsarbeit in Renningen für mehr Sicherheit von Fußgängern. Lässt sich ein Zusammenstoß mit einem plötzlich auftauchenden Passanten allein durch Bremsen nicht mehr verhindern, berechnet der von Bürkles Team erdachte Assistent blitzschnell eine Ausweichroute. (Bild: Bosch2014 sind allein auf deutschen Straßen 523 Passanten ums Leben gekommen – ein Anteil von 15,5 Prozent aller Verkehrstoten in Deutschland. Wie Zulieferer Bosch aktuell betont, entwickle man daher immer umfassendere Fahrerassistenzsysteme, die den Fußgänger besser schützen und das Ziel vom verletzungs- und unfallfreien Fahren verwirklichen. Zur Erprobung der Technik haben Projektleiter Dr. Lutz Bürkle von der zentralen Forschung und Vorausentwicklung und sein interdisziplinäres Team ein Forschungsfahrzeug aufgebaut. Zentraler Bestandteil ist die Stereo-Videokamera von Bosch, die auch bereits in Serienmodellen zum Einsatz kommt. Hinter der Frontscheibe im Bereich des Innenspiegels installiert, liefert die Kamera ein dreidimensionales Bild der Umgebung vor dem Auto und erkennt Fußgänger sowie den Gegenverkehr und Hindernisse auf der Fahrbahn, heißt es.)

2014 sind allein auf deutschen Straßen 523 Passanten ums Leben gekommen – ein Anteil von 15,5 Prozent aller Verkehrstoten in Deutschland. Wie Zulieferer Bosch aktuell betont, entwickle man daher immer umfassendere Fahrerassistenzsysteme, die den Fußgänger besser schützen und das Ziel vom verletzungs- und unfallfreien Fahren verwirklichen. Zur Erprobung der Technik haben Projektleiter Dr. Lutz Bürkle von der zentralen Forschung und Vorausentwicklung und sein interdisziplinäres Team ein Forschungsfahrzeug aufgebaut. Zentraler Bestandteil ist die Stereo-Videokamera von Bosch, die auch bereits in Serienmodellen zum Einsatz kommt. Hinter der Frontscheibe im Bereich des Innenspiegels installiert, liefert die Kamera ein dreidimensionales Bild der Umgebung vor dem Auto und erkennt Fußgänger sowie den Gegenverkehr und Hindernisse auf der Fahrbahn, heißt es.

Vorausentwicklung von Bosch unter anderem an neuen Fahrerassistenzsystemen. Sensoren erkennen dabei plötzlich auftauchende Hindernisse wie Fußgänger. Anschließend verstärkt das System – wenn nötig – die Lenkbewegung des Fahrers beim Ausweichen. Infografik: Bosch

Vorausentwicklung von Bosch unter anderem an neuen Fahrerassistenzsystemen. Sensoren erkennen dabei plötzlich auftauchende Hindernisse wie Fußgänger. Anschließend verstärkt das System – wenn nötig – die Lenkbewegung des Fahrers beim Ausweichen. Infografik: Bosch

Ein Computer im Kofferraum des Forschungsfahrzeugs wertet die Informationen aus. Taucht im Sichtfeld der Stereo-Videokamera ein Fußgänger auf, berechnet das System die Wahrscheinlichkeit einer Kollision sowie eine mögliche Ausweichroute. Das alles erfolge blitzschnell – mehr als zehn Mal in der Sekunde. Die richtige Interpretation der Kamerabilder und der jeweiligen Fahrsituation sei dabei besonders anspruchsvoll, heißt es dazu. Das neue System helfe Autofahrern vor einer drohenden Kollision mit Fußgängern sowohl beim Bremsen als auch beim Ausweichen. Lasse sich ein Zusammenstoß mit einem plötzlich auftauchenden Passanten allein durch Bremsen nicht mehr verhindern, berechne der Assistent blitzschnell eine Ausweichroute. Sobald der Autofahrer das lebensrettende Fahrmanöver starte, unterstütze ihn das System beim Lenken, so die Bosch-Experten. „Reagiert der Fahrer mindestens eine halbe Sekunde vor der Kollision, kann das Assistenzsystem unseren Untersuchungen zufolge 60 Prozent der Zusammenstöße verhindern“, erklärt Projektleiter Bürkle. Wie von Seiten des Zulieferers zu hören ist, plane man, das System 2018 in Serie zu bringen.

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