Die grauen und schwarzen Metallschränke stehen tief in den Eingeweiden der Amsterdam Arena. Das Stadion ist die Heimat des Fußballclubs Ajax Amsterdam und der niederländischen Nationalmannschaft. Zudem finden dort regelmäßig Konzerte statt und andere Veranstaltungen. Mehr als zwei Millionen Besucher strömen jedes Jahr durch die Tore der Arena, die 55.000 Sitzplätze bietet.

Für Firmen wie Microsoft, Huawei, Philips, Eaton oder Nissan ist sie zudem ein ideales Testfeld, um Innovationen unter anderem in den Bereichen Sicherheit, Gebäudetechnik und Nachhaltigkeit auszuprobieren.

 

Die Energiemanagement-Unternehmen Eaton, The Mobility House sowie Nissan haben eine neue Notstromversorgung für das Stadion entwickelt - nicht mehr Verbrennungsmotoren springen zur Überbrückung von Stromausfällen ein, sondern gebrauchte Batterien aus Elektrofahrzeugen.

Das "xStorage"-System fasst in der Amsterdam Arena insgesamt 280 wiederaufbereitete Batteriepakete aus diversen Nissan Leaf zu einem großen Speicher zusammen. Insgesamt besitzt das System vier Megawatt Leistung und ebensoviel Speicherkapazität. Es ist, sagt Henk Markerink, CEO der Amsterdam Arena, stolz, weltweit das erste Mal, dass eine Sportstätte so mit Strom versorgt wird. Außer dem Stadion selbst, liefert das System bei Bedarf Reservestrom auch an benachbarte Gebäude und stabilisiert das lokale Stromnetz.

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