BASF Palladium Platin Katalysator

Die Lösung für das Ungleichgewicht bei Angebot und Nachfrage von Palladium könnte das günstigere Platin sein. Bild: BASF

| von Fabian Pertschy

BASF hat erfolgreich eine Tri-Metal-Katalysator-Technologie entwickelt und getestet. Diese Technologie ermöglicht das teilweise Ersetzen von hochpreisigem Palladium durch kostengünstigeres Platin in Katalysatoren, die in Fahrzeugen mit Benzinmotoren verbaut sind. Die Einführung des Tri-Metal-Katalysators könne die Katalysatorkosten für Automobilhersteller senken, heißt es von Unternehmensseite.

„Wir freuen uns darüber, dass wir das erfolgreiche Ergebnis dieser Zusammenarbeit, die Entwicklung einer neuen Technologie, mit Sibanye-Stillwater und Impala Platinum bekannt geben können. Mit dem Tri-Metal-Katalysator wird beabsichtigt, eine verbesserte Angebotssituation für unsere Kunden zu schaffen und eventuell ihre Kosten zu reduzieren“, sagt Matthias Dohrn, Senior Vice President, Precious and Base Metal Services bei BASF.

Derzeit ist die Nachfrage nach Palladium aus der Katalysatorindustrie etwa dreimal so hoch wie die Nachfrage nach Platin. Neal Froneman, CEO von Sibanye-Stillwater, kommentierte: „Nachdem wir gemeinsam mit BASF und Impala Platinum in diese Forschung investiert haben, um unseren Kunden proaktiv eine Lösung des aktuellen Palladiumdefizits zeitnah anzubieten zu können, freuen wir uns über die Verfügbarkeit dieser Technologie."

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