Neue Generation oberflächenverbesserter Strukturwerkstoffe von BASF, die auf Polyamid 6 basieren (im Bild links) im Vergleich zu Standardmaterialien.den

Die auf Polyamid 6 basierenden glasfaserverstärkten Typen sollen im Vergleich zu Standardmaterialien (im Bild rechts) mit geringen Emissionswerten und guter UV-Stabilität überzeugen. Bild: BASF

| von Götz Fuchslocher

Bei Ultramid B3E2G6 SI BK23353 und Ultramid B3E2G10 SI BK23353 handelt es sich um eine neue Generation von oberflächenverbesserten Strukturwerkstoffen. Die auf Polyamid 6 basierenden glasfaserverstärkten Typen überzeugen laut BASF mit sehr geringen Emissionswerten und guter UV-Stabilität. Diese neu entwickelten SI-Typen seien eine Ergänzung zum bestehenden Portfolio und für Funktionsteile im Auto-Innenraum mit Premium-Oberflächenqualität geeignet.

Die neuen Werkstoffe lassen sich BASF zufolge beispielsweise für Lüftungsgitter, Bedienhebel, Armauflagen, Getränkehalter oder auch Türgriffe einsetzen. Die guten intrinsischen Materialeigenschaften sollen hohe Dauergebrauchseigenschaften ermöglichen. Zudem seien die neuen Werkstoffe unempfindlich gegen handelsübliche Reinigungsmittel.

 

In lediglich einem Prozessschritt lassen sich damit Strukturbauteile sowohl mit glatten als auch mit matten sowie texturierten Oberflächen herstellen, sagt Rainer Xalter, Produktentwickler im Bereich Performance Materials bei BASF. "Eine nachträgliche Lackierung des Bauteils zum Aufwerten der Oberflächen ist nicht notwendig.“ Die bei Standard-Typen mitunter sehr ausgeprägte Sichtbarkeit von Faserverwirbelungen auf der Oberfläche werde bei den neuen SI-Typen weitestgehend unterdrückt. Durch die variable Glasfaserverstärkung können BASF zufolge Teile von mittlerer bis hin zu sehr hoher Steifigkeit gefertigt werden.

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