Deutz-Hauptstandort Köln Porz

Deutz Auftragseingang erreichte einen Wert von 1.261,4 Millionen Euro und lag damit 2,9 Prozent über dem Vorjahreswert von 1.225,9 Millionen Euro. Bild: Deutz

Grund sei der weitgehende Abbau von Lagerbeständen bei europäischen Kunden, wie das im SDax-notierte Unternehmen am Donnerstag in Köln mitteilte. Die Umsatzrendite des operativen Ergebnisses vor Sonderposten soll dank besserer Auslastung der Fabriken moderat steigen. Hinzu kommen mögliche Einmalerträge aus dem derzeit erwogenen Verkauf des traditionsreichen Standorts im Kölner Stadtteil Deutz.

Im vergangenen Jahr hatte das auf Dieselmotoren für Arbeitsmaschinen und Landwirtschaftsgeräte spezialisierte Unternehmen den Umsatz um 1 Prozent auf 1,3 Milliarden Euro gesteigert, der Gewinn stieg wegen geringerer Materialkosten und Abschreibungen von 3,5 auf 16 Millionen Euro. Die Umsatzrendite vor Steuern und Zinsen kletterte von 0,4 Prozent auf 1,9 Prozent. Die Dividende soll wie im Vorjahr 7 Cent je Aktie betragen. Die Deutz-Aktie verlor an der Börse zuletzt als Schlusslicht im SDax 2 Prozent.