ElringKlinger

Elrigklinger blickt durchaus positiv in die geschäftliche Zukunft. Bild: Elringklinger

Der um Kaufpreisalloklationen bereinigte Gewinn vor Zinsen und Steuern (EBIT) soll dabei einen Korridor zwischen 160 und 170 Millionen nach 140 Millionen Euro im vergangenen Jahr erreichen, teilte der Konzern mit.

Der Automobilzulieferer plant, die Dividende für das vergangene Jahr bei 55 Cent pro Aktie stabil zu halten, obwohl der Gewinn deutlich sank: Das Ergebnis nach Steuern und Dritten fiel 2015 auf 91,6 Millionen nach 105,7 Millionen Euro im Vorjahr.

Das größte Problem des Unternehmens war im vergangenen Jahr das Geschäft mit Produkten der Abschirmtechnik. Eine unerwartet hohe Nachfrage hatte zu Sonder- und Wochenendschichten und dementsprechend deutlich höheren Personalkosten geführt. Auch die Kosten für die Logistik waren zwischenzeitlich gestiegen, da der Konzern zusätzlich auf externe Anbieter angewiesen war.

Schon im Februar hatte der Konzern erste Kennzahlen vorgelegt. Im vergangenen Jahr erwirtschaftete Elringklinger bei einem Umsatz von 1,507 Milliarden Euro einen bereinigten Gewinn vor Zinsen und Steuern (EBIT) von 140,4 Millionen Euro nach 162,3 Millionen im Vorjahr.

Die eigene Prognose hatte das Unternehmen aus Dettingen mit den Ergebnissen erfüllt. Zuletzt wollte der Konzern den organischen Umsatz im Gesamtjahr 2015 zwischen 5 und 7 Prozent steigern. Das um Einmaleffekte bereinigte Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Kaufpreisallokationen (EBIT) sollte zwischen 135 und 145 Millionen Euro erreichen. Ursprünglich war Elringklinger zu Jahresbeginn 2015 jedoch noch von einem bereinigten EBIT von 170 bis 180 Millionen Euro ausgegangen, hatte im Jahresverlauf aber zwei Mal eine Gewinnwarnung abgegeben.

Mittelfristig plant der Konzern, jährlich ein organisches Umsatzwachstum zwischen 5 und 7 Prozent bei einer EBIT-Marge vor Kaufpreisallokationen im Korridor zwischen 13 und 15 Prozent zu erzielen, teilte Elringklinger mit.