Henkel Schutz fuer Elektronik

Henkel bietet Lösungen für die Abdichtung und den Schutz von Automobilelektronik. Bild: Henkel

Zu den Lösungen des Unternehmens zählt zunächst das Niederdruck-Spritzgießen von Hotmelts. Hierbei werden Bauteile in einem geschlossenen Werkzeug mit Harz umspritzt. Der Schmelzklebstoff dient dabei sowohl zum Verkapseln als auch als Gehäusematerial, was eine separate, schützende Außenhülle erübrigt. Ein weiteres Verfahren ist das Abdichten mikroskopischer Spalte in hybriden Metall/Kunststoff-Bauteilen. Henkel bietet dazu einen Imprägnierservice zur permanenten Abdichtung von Bauteilen - wie Sensoren, Steckverbinder, Spulen oder Elektronikgehäuse. Die Teile werden dafür in eine Unterdruckkammer gebracht, die dann mit Acrylharz gefüllt wird. Wenn das Harz in die Kapillaren eingedrungen ist, wird überschüssiges Material durch Schleudern entfernt. Danach werden die Teile gewaschen und gespült und das verbliebene Harz ausgehärtet. Eine dritte Methode für Elektroantriebe mit ihrer hohen Wärmeentwicklung ist das Vergießen der kompakten Hochleistungsbauteile mit wärmeleitfähigen Harzen. Dazu biete man eine Auswahl an wärmeleitfähigen und elektrisch isolierenden Vergussmassen, die den funktions- und verarbeitungstechnischen Anforderungen dieser Anwendungen entgegenkommen, so die Klebstoff-Experten.