Darstellung eines Fahrzeugs mit Fahrerassistenzsystemen.

Die Gen5 „One-Box“-Lösung von Magna ist ein System, bei der die Frontkamera und die zugehörige Software in einem einzigen Bauteil zusammengefasst sind. Bild: Magna

| von Götz Fuchslocher

Mit dem auf Mobileye EyeQ5 basierenden und in einer Baugruppe zusammengefassten „One-Box“ EyeQ5-Frontkamerasystem werde man demnächst einen Großteil der Fahrzeugpalette eines europäischen Premium-Herstellers ausstatten, teilt der Zulieferer mit. Bei der Gen5 „One-Box“-Lösung handelt es sich um ein System, bei dem die Frontkamera und die zugehörige Software in einem einzigen Bauteil zusammengefasst sind.

Neben den geringeren Kosten und einer vereinfachten Montage am Fließband sei es ein weiterer Vorteil, dass diese Technologie auch bei vielen weiteren Modellen eines Automobilherstellers angewendet werden könne, teilt der Zulieferer mit. Das System bietet dem Fahrer Funktionen wie adaptive Geschwindigkeitsregelung, automatische Notbremsung und eine Fußgängererkennung.

Wie bei den vorherigen Generationen kombiniert das System die Elektronik- und Kamerakompetenz von Magna mit der System-on-Chip-Bildverarbeitungstechnologie (SoC) von Mobileye. Die Kamera verfügt über einen Winkel von 120-Grad und eine Auflösung von acht Megapixeln.

Während einer Online-Presskonferenz hob man beim Zulieferer hervor, dass man derzeit bereits mehr als 250 Fahrzeugmodelle mit Assistenzsystemen ausstatte. Zur Agenda des Unternehmens zählen überdies die Themen Autonomous Valet, Driver Monitoring wie auch das Occupant Monitoring, für das der Zuliefrer auf eine Lösung mit einer Kombination aus Radar und Kamera setzt. Bis 2030 will Magna im Bereich des automatisierten Fahrens mit Level 2 und Level 2+ etwa 90 Prozent des Marktes abdecken.

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