Michelin Lagerhalle Hallstadt

Eröffnung des neuen Logistikzentrums. V. l.: MdB A. Schwarz; MdEP M. Hohlmeier; T. Söder, BM Hallstadt; T. Silberhorn, BMZ; Landrat J. Kalb; H. Trunk, IHK Bayreuth; Dr. C. Lange, 2. BM Bamberg; MdL M. Huml; W. Weynand, Leiter Logistik Michelin Europa; Werksdirektor T. Nagel. Bild: Michelin

Michelin hat sein neues Logistikzentrum am Standort in Hallstadt bei Bamberg eröffnet. Kernstück ist eine neue 20.540 Quadratmeter große Lagerhalle mit zusätzlich 550 Quadratmeter Technikräumen sowie einem 500 Quadratmeter großen Bürotrakt. Wie der Reifenhersteller meldet, ist das Projekt Teil der europaweiten Neustrukturierung der Logistik, um die Kunden künftig noch schneller und flexibler zu beliefern. „Die Eröffnung des neuen Logistikzentrums stellt einen wichtigen Schritt zur Zukunftssicherung unseres Standorts dar", erläutert Thomas Nagel, Direktor des Michelin Werks Bamberg. „Die deutlich höhere Lagerkapazität ermöglicht es, die Reifenverfügbarkeit für unsere Kunden zu verbessern und sie deutlich reaktiver zu beliefern. Dies trägt in erheblichem Maße zur Kundenzufriedenheit bei, die wir mit dem neuen Lager nochmals steigern können", so Nagel weiter.

Die neue Lagerhalle bietet laut Michelin Platz für über 432.000 Pkw-Reifen und erweitert die Lagerkapazität von ursprünglich 187.000 auf knapp 620.000 Pneus. Damit erhöhe sich der Jahresumschlag des Unternehmens auf acht Millionen Premiumreifen, heißt es. Das neue Logistikzentrum umfasse außerdem ein 500 Quadratmeter großes Bürogebäude. Insgesamt arbeiten am Standort rund 900 Mitarbeiter und produzieren jährlich etwa acht Millionen Reifen in den Dimensionen 16, 17 sowie 18 Zoll. Im Produktportfolio befinden sich die Winterreifen Michelin Alpin A5, Pilot Sport und Sommerreifen wie der  Pilot Sport 3, Primacy HP und der Energy Saver+ sowie der CrossClimate.

Gleichzeitig mit der Eröffnung feiert der Standort Bamberg dieses Jahr 45-jähriges Bestehen. Wie Michelin meldet, habe man seit der Eröffnung 1971 konsequent in den Standort investiert – allein zwischen 2010 und 2012 über 44 Millionen Euro.