Magna-Logo an Autotür.

Frischer Lack: In der ersten Phase des Bauvorhabens will Magna die neue Lackiererei hochziehen. Bild: Magna

Der neue Standort in Slowenien soll zur Entlastung des an der Kapazitätsgrenze operierenden Werks in Graz (Österreich) dienen. Dafür soll das komplett neue Werk in vier Phasen zu realisiert werden: In der ersten Phase entsteht laut Magna zunächst die Lackiererei. Der lange vorbereitete Bau soll noch in diesem Monat beginnen. Allein in der Lackiererei sollen 400 Arbeitsplätze geschaffen werden, insgesamt ist von 3.000 neuen Stellen im Werk die Rede.

Magna arbeitet seit dem ersten Quartal dieses Jahres an den Konstruktionsplänen für das Slowenien-Werk. Zunächst hatte das Unternehmen Bedenken, ob es die Genehmigung der slowenischen Regierung erhalten würde. Dementsprechend sah ein alternativer Plan den Werksbau in Ungarn vor. Im August erhielt Magna vorerst die Zustimmung der slowenischen Umweltagentur. Mit der jetzt erteilten Genehmigung der Regierungsbehörden steht der Umsetzung des Baus eine Hürde weniger im Weg. Derzeit montiert das Magna Steyr in Graz als Kontraktfertiger Autos für Jaguar und BMW sowie ab 2019 für Toyota.