Magna_Graz_Slowneien

Weil das Magna-Werk in Graz (Bild) bald aus den Nähten platzt, soll im benachbarten Slowenien ein zweites Autowerk gebaut werden. Das hat jetzt die Regierung bestätigt. (Bild: Magna)

Erst im Januar hatte Magna offiziell bestätigt, dass man zur Entlastung des an der Kapazitätsgrenze operierenden Werks in Graz in der Näh von Maribor eine Lackiererei bauen werde. Nun zeigt sich: das ist nur die erste Phase auf dem Weg zum Bau eines komplett neuen Werks, wie Medien in Slowenien und Berufung auf eine Statement der Regierung schreiben. Demnach investiert der Zulieferriese insgesamt 1,24 Milliarden Euro in die neue Produktionsstätte. Die Kapazität soll bei 100.000 bis 200.000 Einheiten pro Jahr liegen. Angekündigt ist, das Werk in vier Phasen zu realisieren. Phase 1, der Bau der Lackiererei, soll im zweiten Halbjahr 2017 beginnen. Alleine in diesem Bereich sollen 400 Arbeitsplätze geschaffen werden, insgesamt ist von 3.000 Jobs im neuen Werk die Rede.

Magna hält bereits seit geraumer Zeit Ausschau nach einem Standort für ein weiteres Werk in Europa. Zuletzt war der Handlungsdruck gestiegen nachdem die Fertigungsstätte in Graz eine Reihe neuer Aufträge an Land gezogen hat. In diesem Frühjahr  ist dort bereits die Produktion des 5er BMW angelaufen, im Herbst folgen der elektrische Jaguar i-Pace; zudem soll auch der kleinere Bruder des F-Pace, der E-Pace, in Graz vom Band laufen.  

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