Das ZF-Logo vor dem Forum, der Hauptverwaltung der ZF Friedrichshafen AG in Friedrichshafen am Bodensee.

Nach dem gescheiterten Übernahmeangebot für Haldex will sich ZF nun von seinen restlichen Aktien an den Schweden trennen; zuvor hatte sich ZF schon 21,7 Prozent der Haldex-Aktien gesichert. Bild: ZF

Der übrige Anteil von 20,11 Prozent an Haldex werde nun komplett der Knorr-Bremse AG angedient, teilte ZF am Mittwochabend nach Börsenschluss mit.

Knorr Bremse hatte 125 schwedische Kronen (12,79 Euro) je Haldex-Papier geboten und damit die Offerte von ZF torpediert. Mittlerweile unterstützt auch das Management der Schweden das Angebot der Münchner.

Begehrt ist der schwedische Zulieferer vor allem wegen seiner Technologie für Lkw-Druckluftbremsen. ZF hat solche bislang nicht im Angebot und wollte die Produktpalette abrunden. Bei Knorr-Bremse gäbe es Überschneidungen, der Konzern von Gründer und Eigentümer Heinz Hermann Thiele hat für etwaige Kartellauflagen aber bereits die Bereitschaft angedeutet, auch Teile zu verkaufen.