Carsten Wolff, Kostal

“Automobilelektrik ist zum größten Unternehmensbereich gewachsen”, sagt Carsten Wolff, Geschäftsleiter Markt & Kunde bei der Leopold Kostal GmbH & Co. KG

AUTOMOBIL PRODUKTION: Herr Wolff, Herr Schwerak, die Leopold Kostal GmbH & Co. KG feierte 2012 ihr 100-jähriges Jubiläum. Heute ist das Unternehmen im Bereich Automotive unterwegs, etwa mit den Themen Lenkstockschalter, Mittelkonsolenmodule, Schalter oder Sensorik. Welchen Anteil hat Automotive in Ihrem Unternehmen? Und wie teilen sich die genannten Bereiche innerhalb Automotive auf?
Wolff: Die Automobilindustrie ist seit Jahrzehnten unsere Heimat, in der wir eng vernetzt mit allen großen OEMs und Zulieferern zusammenarbeiten. Mit einem Umsatzanteil in Höhe von 85 Prozent ist der Geschäftsbereich Automobilelektrik mit Abstand zum größten Unternehmensbereich gewachsen. Das Geschäftsfeld Mechatronik, in dem wir beispielsweise unsere Aktivitäten im Bereich der Fahrerassistenzkamera oder auch der Lenksäulenmodule vorantreiben, macht dabei die Hälfte des Umsatzes aus. Das Geschäftsfeld Schalter und Bedienelemente sowie das Geschäftsfeld Elektronik entsprechen nochmal jeweils einem Viertel des Umsatzes. In unserer 100-jährigen Geschichte haben wir uns immer organisch entwickelt und dabei sowohl Wissen wie auch Kompetenzen ständig von innen heraus erweitert. Wir haben in dieser Zeit immer wieder unsere automobilen Kompetenzen für den Auf- und auch Ausbau anderer Geschäftsbereiche nutzbar gemacht aber auch umgekehrte Synergien geschaffen. Der erfolgreiche Einstieg in das Produktfeld der Laderegler für Elektrofahrzeuge und Plug-in-Hybride ist ein schönes Beispiel für diesen Aspekt unserer Unternehmensgeschichte. Heute erzielen wir 1,85 Milliarden Euro Umsatz im Bereich Automobilelektrik, 2,13 Milliarden Euro sind es gesamt in der Kostal-Gruppe.

AUTOMOBIL PRODUKTION: Zum Gesamtunternehmen zählt noch der Bereich Industrieprodukte dazu…
Wolff: Es gibt vier Geschäftsbereiche bei Kostal. Den Geschäftsbereich Automobil Elektrik, Kostal Kontakt Systeme, der ebenfalls einen Fokus auf die automobile Welt hat, dann Kostal Industrieelektrik – hier werden zum Beispiel Wechselrichter für Photovoltaik-Anlagen hergestellt – und der letzte und kleinste Geschäftsbereich ist die Soma, was für Sondermaschinenbau steht, der unter anderem Testsysteme für mechatronische Produkte fertigt.

Zu den Personen
Carsten Wolff ist seit 15 Jahren bei Kostal und war zunächst in den Bereichen Unternehmensplanung und Einkauf tätig. 2006 wurde Wolff Geschäftsführer Südamerika, 2010 trat er in die Geschäftsleitung Markt & Kunde ein und verantwortet die weltweiten Vertriebsaktivitäten.
Jörg Schwerak ist seit 20 Jahren im Unternehmen Kostal. Nach Tätigkeiten in China und England wurde er 2000 Bereichsleiter Production Engineering und 2008 in die Geschäftsleitung R&D & Engineering berufen.

AUTOMOBIL PRODUKTION: Welches sind ihre Hauptkunden auf OEM-Seite?
Wolff: Der Volkswagen-Konzern ist unser größter Kunde, gefolgt von Ford, Mercedes, BMW, Jaguar Land Rover, PSA und Fiat Chrysler.

AUTOMOBIL PRODUKTION: Das Thema Lenkstockschalter hat bei Kostal eine bereits über 50 Jahre währende Tradition.
Schwerak: Das mechatronische Lenksäulenmodul, wie wir es nennen, ist ein extrem wichtiges Produkt. Wir sind dessen Erfinder. Genauso wie wir der Erfinder des Regensensors und des Einklemmschutzes für Fensterheber sind. Mit 1300 Entwicklern weltweit, wovon zirka 800 in unseren weltweiten Standorten tätig sind, streben wir jeden Tag danach, unsere technologische Führerschaft, für die Kostal steht, zu behaupten und weiter auszubauen. Konkret am Stichwort Lenkstockschalter geht es nicht nur um 50 Jahre Tradition, sondern für uns vielmehr um 50 Jahre kontinuierliche Weiterentwicklung. Wir verstehen uns als Technologietreiber, als Unternehmen, das versucht, sehr genau hinzuhören, wenn es um Kunden- und Marktbedürfnisse geht.

AUTOMOBIL PRODUKTION: Welche Neuerungen wird es auf diesem Themenfeld geben?
Schwerak: Auch wenn man zunächst kaum Innovationen in dem Produkt vermutet, ist doch genau das Gegenteil der Fall. Hinter dem klassischen Blinkerschalter verbirgt sich ein Mechatronikmodul mit großer Funktionsvielfalt. Neue Anforderungen an Design und Oberflächen werden durch entsprechende Materialien, Oberflächenbeschichtung und Formgebung ermöglicht. Ganz wichtig: Haptik und Geräuschanforderungen bedingen eine ständige Weiterentwicklung der Kontaktsysteme und der Rastelemente. Genauso wichtig wie Ruhestromanforderung, Diagnosefähigkeit und speziell Sicherheitsanforderungen, sind Herausforderungen für neue Soft- und Hardwarelösungen. Zusammenfassend kann man sagen: Das Lenksäulenmodul der nächsten Generation wird leiser, leichter, kleiner und wertiger sein. Der Kostendruck zwingt zur Plattform und ständigen Weiterentwicklung von standardisierten Designbausteinen.

AUTOMOBIL PRODUKTION: Ein weiteres Thema ist die Fahrerassistenzkamera, wie sie etwa im neuen Audi Q7 zum Einsatz kommt. Worin liegen hier die Kompetenzen von Kostal?
Schwerak: Wir entwickeln seit 2003 Fahrerassistenzkameras. Aus der Regensensorik kommend, haben wir uns in diesem Umfeld weiterentwickelt. Heute haben wir in drei Plattformen unsere Fahrerassistenzkamera der ersten Generation in Serie. Und wie Sie richtig beschrieben haben, geht mit dem Q7 gerade das erste Fahrzeug der neuen MLB-Evo-Plattform mit der ersten Monokamera in Serie, die die Notbremsfunktionalität mit Blick auf Fahrzeuge und Fußgänger realisiert, entsprechend der Euro NCAP-Regularien. Und das, ohne einen weiteren Sensor zu benötigen. Damit sind wir die ersten auf dem Markt. Eines der zentralen Themen und eine der Kernkompetenzen bei Kostal lautet Integration. Im Produktfeld Kamera bedeutet das konkret die ganzheitliche Auslegung, die Konstruktion und Validierung von Optomechatronik hochkomplexer Elektronik mit Quadcore-Hochleistungsrecheneinheiten, die ausgelegt sind für Bilddaten-Übertragungsraten von bis zu 100 Megabyte pro Sekunde und eines ASIL B-Sicherheitskonzeptes.

AUTOMOBIL PRODUKTION: Verfolgen Sie bei Ihren Produkten auch einen Plattformgedanken und modularen Ansatz?
Schwerak: Richtig, einen Plattformansatz, einen skalierbaren Ansatz, der verschiedene Funktionalitäten beinhaltet. Gerade bei der Fahrerassistenz- und Kameratechnik ist der technologische Fortschritt rasant. Und da ist es wichtig, modulare und skalierbare Ansätze zu fahren, um nicht in eine Sackgasse zu laufen, sondern eine ständige Weiterentwicklung zu treiben. Die Bildverarbeitungsalgorithmen setzen wir gemeinsam mit unserem Partner Mobileye um und im Bereich der Kundenfunktionalitäten wie Spurregelung, Fernlichtassistenz oder Verkehrszeichen-Erkennung, haben wir teilweise eigene Softwaremodule entwickelt. Wir nutzen aber auch die von OEMs bereit gestellten Softwaremodule. Damit kommen wir wieder auf das Thema Integration. Wir haben nicht den Anspruch, alles alleine zu können, sondern konzentrieren uns bewusst auf Themenfelder. Aber die Integrationsleistung zum Gesamtsystem beherrschen wir.

AUTOMOBIL PRODUKTION: Stichwort Modularität. Bietet diese für sie als Zulieferer greifbare Vorteile, schneller auf Marktbedürfnisse reagieren zu können?
Schwerak: Um dem technologischen Fortschritt und auch der technologischen Veränderungsgeschwindigkeit Rechnung zu tragen, muss man auf ein erweiterbares modulares Konzept setzen. Lassen Sie mich am Beispiel der Kamera einen Ausblick geben: Unsere Kameraplattform der zweiten Generation ist skalierbar und kann hinsichtlich Scheiben-Ankopplung, Bauraum, Funktionsumfang und Bordnetzschnittstellen auf spezielle Kundenbedürfnisse angepasst werden. Die zukünftige Kameraplattform wird neben einer Monokamera-Variante, die eine Basisnotbremsfunktion und alle bekannten Assistenz- und Komfortfunktionen unterstützt, auch eine multivokale Kamera mit mehreren parallel arbeitenden optischen Strecken für Nah- und Fernsicht beinhalten. Sie wird in der Lage sein, querende, beziehungsweise einscherende Fahrzeuge und Radfahrer zu erkennen, entsprechend der Euro NCAP-Regularien für 2018.

AUTOMOBIL PRODUKTION: Wie sehen Sie die Wachstumspotenziale im Umfeld Elektrik/Elektronik?
Wolff: Die Wachstumsaussichten sind exzellent. Die wesentlichen Trends in der Automobilindustrie, wie zum Beispiel die Vernetzung des Fahrzeugs und die Einbindung des Fahrzeugs in das Gesamtthema Big Data, das Thema der Verkehrssicherheit mit dem Schwerpunkt des autonomen Fahrens, oder auch das Streben nach einer höheren Energieeffizienz treiben die Elektrik/Elektronik-Umfänge in den Fahrzeugen massiv voran. Kostal hat seit vielen Jahren in die automobile Zukunft investiert und wir sind heute in all diesen Feldern vertreten. Wir ermöglichen die Einbindung des Fahrzeugs in die Welt des Internets mit unseren Car-to-x-Steuergeräten. Wir unterstützen das autonome Fahren mit unseren 3D-Fahrerassistenzkameras und sind einer der Marktführer im Bereich der Laderegler für Elektrofahrzeuge. Für die Zukunft sehen wir, wie die Konvergenz der großen Trends in der Automobilindustrie uns hin zu einer neuen Definition der Mensch-Maschine-Schnittstelle in den Fahrzeugen führt.

Mit dem Audi Q7 geht das erste Fahrzeug der neuen MLB-Evo-Plattform mit der ersten Monokamera in Serie, die die Notbremsfunktionalität mit Blick auf Fahrzeuge und Fußgänger realisiert, entsprechend der Euro NCAP-Regularien. Bild: Kostal

Mit dem Audi Q7 geht das erste Fahrzeug der neuen MLB-Evo-Plattform mit der ersten Monokamera in Serie, die die Notbremsfunktionalität mit Blick auf Fahrzeuge und Fußgänger realisiert, entsprechend der Euro NCAP-Regularien. Bild: Kostal

AUTOMOBIL PRODUKTION: Welche Rolle kann Kostal dabei spielen?
Wolff: Wir als Integrationsspezialist sehen uns hier naturgemäß sowohl vom Produktportfolio wie auch mit unseren Kernkompetenzen sehr gut aufgestellt. Eine weitere wichtige Voraussetzung für Wachstum ist, dass wir auch in Zukunft die besten Experten für zum Teil sehr spezielle Gebiete für Kostal gewinnen können. Mitarbeiter mit einem tiefen Wissen und Verständnis für die Technologien der Zukunft in unser Unternehmen zu holen und mit diesen dann die Entwicklung unserer Kernkompetenzen voranzutreiben ist für uns ein weiterer wichtiger Baustein für den künftigen Erfolg.

AUTOMOBIL PRODUKTION: Welches sind die großen Zukunftsthemen innerhalb Ihrer Produktpalette?
Schwerak: Wir haben klar definierte Innovationsfelder, in die wir konsequent investieren. Das erste ist die Human Machine Interface. Wir sehen den Ausbau von klassischen Schaltern bis zu Bedienfeldern, genauso wie das sensorische Schalten, um den Trend vom realen Schalten zum synthetischen Schalten zu unterstützen. Die Themen Display-Integration, innovative Oberflächentechnologien bis hin zur Gestenkamera, um den Trend der multimodalen Bedienkonzepte weiter zu unterstützen. Hier gilt unser Claim “We think HMI”. Wir sind so aufgestellt, diese Ansätze in dem sich verändernden Umfeld des Interieurs des Automobils zu unterstützen.
Ein nächstes Innovationsfeld ist Fahrerassistenz. Da steht im Vordergrund die ständige Weiterentwicklung unserer Kamera-Plattform mit dem Ziel, sowohl Funktionsanreicherung als auch Kostenreduzierung zu erreichen. Und in der Vorentwicklung haben wir darüber hinaus eine Driver Monitoring Kamera bis zur Prototypenreife entwickelt, um die notwendige Fahrer-in-the-loop-Überprüfung in der Zukunft zu unterstützen.
Drittes Innovationsfeld ist die Elektromobilität. Allen voran steht für uns die Darstellung von verschiedenen Leistungsklassen, nämlich 3,6, 7,2 und 11,2 kW in einer Gehäuseform. Ein typisches Beispiel für einen skalierbaren Ansatz. Darüber hinaus entwickeln wir DC/DC-Wandler und Komponenten, die notwendig sind, das kommende 48-Volt-Bordnetz zu ermöglichen.
Das vierte Innovationsfeld lautet “Well Being und Gesundheit”. Wir sehen einen großen Megatrend im Fahrzeuginnenraum, der gerade erst am Anfang steht. So sehen wir zum Beispiel großes Interesse an unserem Luftsystem, wie es heute in der S-Klasse bereits zum Einsatz kommt. Darüber hinaus investieren wir ständig in neue Produktideen in diesem Umfeld. Der fünfte Punkt ist das Thema Plattformbildung und Industriebaukästen.

AUTOMOBIL PRODUKTION: Ist Ingenieurmangel ein spürbares Thema für Sie?
Wolff: Wir sehen, dass die strukturierte, hochprofessionelle Personalarbeit und das Zur-Verfügung-Stellen eines exzellenten Arbeitsumfelds wie auch die Heranführung an faszinierende neue Aufgaben extrem wichtig sind, um dieser Herausforderung zu begegnen.
Schwerak: Der Kampf um Talente ist für uns ein globaler Kampf. Es ist auch in China schwer, Talente zu bekommen, genauso wie in Deutschland. Von daher unterscheiden wir da gar nicht mehr, sondern das ist für uns eine globale Herausforderung, Ingenieure zu finden, die zu unserer Unternehmenskultur passen, um dann gewinnbringend mitgestalten zu können. Nicht ohne Grund sind von 1300 Entwicklern 800 im Ausland tätig, speziell in unseren beiden Entwicklungszentren in USA und China.

AUTOMOBIL PRODUKTION: Im Umfeld Elektrik/Elektronik sind in den vergangenen Monaten die größten Rückrufaktionen erfolgt. Wie ist Kostal mit Blick auf das Qualitätsmanagement aufgestellt? Wie kann man solchen Szenarien vorbeugen?
Schwerak: Qualität und Technologie bedingen sich. Wir sagen ganz klar: Ohne herausragende Qualität macht Technologie keinen Sinn. Ich kann mit Technologiefortschritt keine schlechte Qualität entschuldigen. Deswegen muss neue Technologie vom ersten Tag an hervorragende Qualität bieten. Qualitätsmanagement, Qualitätssicherung und Produktentwicklung wie auch Produktionstechnologie-Entwicklung sind bei uns daher eng miteinander verzahnt. Sie dürfen für uns keine verschiedenen voneinander unabhängigen, getrennt agierenden Bereiche sein. Ganz wichtig ist ein technisch dominiertes Lieferanten-Management. Und wir haben weitere Fokuspunkte. Einen Fokus legen wir auf ein konsequentes Reifegrad-Management über alle Bereiche, um ab dem SOP oder sogar noch davor die geforderte Serienqualität darstellen zu können. Und in den ganz frühen Entwicklungsphasen setzen wir auf ein konsequent gelebtes System-Engineering und eine Analyse der mechatronischen Wirkketten. Wir sind davon überzeugt, dass nur so von Anfang an eine ausreichende Robustheit in die Produkte hinein designt werden kann.

AUTOMOBIL PRODUKTION: Welche Chancen und Risiken sehen Sie mit Blick auf die Wachstumsmärkte ? insbesondere China?
Wolff: Der chinesische Markt und auch Kostal-China sind bereits vor langer Zeit ein untrennbarer Teil unseres Unternehmens geworden. Es war für uns wichtig, dass wir von Beginn an unsere Aktivitäten in China nie als verlängerte Werkbank empfunden haben, sondern direkt auf ein qualifiziertes Wachstum mit dem Ziel der Technologieführerschaft im chinesischen Markt gesetzt haben. Heute werden unsere Aktivitäten von einer langjährig erfahrenen chinesischen Mannschaft vorangetrieben und das gilt bis hinein in das Top-Management von Kostal China. Etwa 20 Prozent unserer weltweiten Entwickler sind heute in China beheimatet. Es gibt aus unserer Sicht auch andere hochrelevante Wachstumsmärkte. Da wäre Indien zu nennen, wo wir mit unserem Werk bestens auf die zukünftigen Entwicklung der lokalen wie auch der globalen Hersteller vorbereitet sind, und Nordamerika, wo sich unsere Aktivitäten in den vergangenen Jahren parallel zum Automobilmarkt hervorragend entwickelt haben. Ich glaube, zusammenfassend lässt sich Ihre Frage damit beantworten, dass wir in allen angesprochenen Märkten in den vergangenen zwei Jahren stark investiert haben und dies auch weiterhin tun. Zurzeit sind sowohl in Mexiko wie auch in China neue Kostal-Werke im Bau.

AUTOMOBIL PRODUKTION: Die Sie wann eröffnen?
Wolff: Das Werk in China befindet sich im Hochlauf. Das Werk in Mexiko geht im April in den SOP. Betonen möchte ich noch, dass der global integrierte Footprint eines Zulieferers von ganz entscheidender Bedeutung ist. Bei unseren meist auf der grünen Wiese gestarteten Aktivitäten haben wir immer sehr darauf geachtet, unsere globalen Standards auszurollen und auf gleiche Technologien zu setzen. Und darin sehen wir heute eine extrem wichtige Voraussetzung, um die großen Plattformen betreuen zu können, so, wie globale OEMs das erwarten. Nämlich mit drei bis vier parallel lokalisierten Produktionslinien, die dann die jeweilige Region direkt beliefern. Das ist ein Trend, der sich seit langem abzeichnet, der in den vergangenen vier Jahren aber noch einmal eine deutliche Beschleunigung erfahren hat.

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Das Interview führte Götz Fuchslocher