GM USA

Teil des im letzten Jahr ausgehandelten Tarifvertrags war auch, dass GM mehr Zeitarbeiter übernimmt und ihnen gleiche Löhne für gleiche Arbeit zahlt. Bild: GM

| von Stefan Grundhoff

General Motors (GM) hat für das erste Quartal 2020 angekündigt, 1.350 Leiharbeitskräfte auf Vollzeitbasis beschäftigt zu wollen. Die Zeitarbeiter sind nach Unternehmensangaben an 14 verschiedenen Produktions- sowie anderen Standorten in den USA beschäftigt.

Die Maßnahme soll die Anforderungen des Tarifvertrags erfüllen, der 2019 mit der Gewerkschaft United Auto Workers (UAW) ausgehandelt wurde. Die Versetzung der Zeitarbeiter in den Vollzeitstatus gewährt ihnen ein höheres Entgelt, eine bessere Krankenversicherung sowie GM-Unternehmensbeiträge für Pensionskasse, Gewinnbeteiligung und Lebensversicherungsleistungen.

Laut einem Bericht von Automotive News geht ein kürzlich veröffentlichter Bericht des Center for Automotive Research (CAR) davon aus, dass die 2019 ausgehandelten Verträge zu erhöhten Arbeitskosten für GM, Ford und Fiat Chrysler Automobiles führen werden. Das CAR schätzt, dass die Kosten während der vierjährigen Laufzeit bei FCA von 55 auf 66 US-Dollar, bei GM von 63 auf 71 US-Dollar und bei Ford von 61 auf 69 US-Dollar pro Stunde steigen werden.