Geely BMA-Plattform

Geely hat seine neue modulare BMA-Plattform vorgestellt, die nicht nur skalierbar ist, sondern gleichermaßen für Verbrenner, PHEVs und Elektromodelle geeignet ist. (Foto: Geely)

| von Stefan Grundhoff

Die neue BMA-Plattform soll die hohe Flexibilität und Skalierbarkeit von Geelys größerem CMA-Modul (Compact Modular Architecture) behalten, die zusammen mit Premiumableger Volvo entwickelt worden ist. Geely's neueste Kompaktlimousine Bin Rui und ein kleiner SUV mit dem Codenamen SX11 dürften die ersten beiden Serienmodelle sein, die auf der Plattform produziert werden. Auf der neuen BMA-Architektur können nicht nur verschiedenste Karosserieformen entwickelt, sondern auch verschiedenste Antriebskonzepte dargestellt werden. Die Architektur kann Autos mit einem Radstand von 2.550 bis 2.700 mm und einer Spurweite zwischen 1.500 und 1.600 mm darstellen, wobei Länge und Breite des Fahrzeugs variabel bleiben. Zusätzlicher Vorteil: die Entwicklungszeit für neue Modelle wurde von 30 Monaten auf 18 bis 24 Monaten verkürzt, so dass Geely besonders schnell auf Benutzeranforderungen reagieren kann.

Geely hat im ersten Halbjahr auf dem Heimatmarkt eine starke Wachstumsdynamik gezeigt. Der Umsatz stieg einschließlich der Marke Lynk & Co auf 766.630 Einheiten; ein Plus von 44 Prozent im Jahresvergleich. Die Chinesen haben die CMA-Plattform insbesondere genutzt, um das Angebot der Submarke Lynk & Co zu erweitern. Die kleinere BMA-Plattform soll den Grundstein dafür legen, dass der Autohersteller für das Jahr 2020 sein Verkaufsziel von zwei Millionen Fahrzeuge erreicht.

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