Elektromobilität_China_Wildwuchs

Die chinesische Regierung will den Wildwuchs an Elektroautoherstellern im Land eindämmen. Nio (Bild) gehört unter den 480 Newcomern der vergangenen fünf Jahre zu den Großen. Bild: Nio

In China scheint der Markt der Elektroautos kaum mehr eine Grenze zu kennen. Das hat längst auch die chinesische Regierung erkannt und will in diesem Zusammenhang die Anforderungen für entsprechende Unterstützungen erhöhen. Automobilhersteller, die bestimmte Voraussetzungen nicht erfüllen, müssten demnach ihre Investitionen zurückstellen. Eine der Anforderungen ist eine Kapazitätsauslastung und ein jährliches Mindestproduktionsvolumen von 300.000 Einheiten bei den globalen OEM.

Unabhängige Elektrofahrzeughersteller müssen sich bei PKW auf eine Mindestkapazität von 100.000 Einheiten pro Jahr festlegen. Die Schwelle für gewerbliche Elektrofahrzeuge liegt bei 5.000 Einheiten.

Aus Sicht der Aufsichtsbehörden besteht für die Elektroautobranche das Risiko von Überkapazitäten, da der NEV-Sektor sowohl von traditionellen OEMs als auch von Start-ups Investitionen in beisspielloser Höhe anzieht. IHS-Markit-Daten zeigen, dass in China Stand August über 480 Start-ups in der Autoindustrie gelistet waren, von denen gerade 50 Untrenehmen im Markt aktiv sind. Allerdings haben bisher nur 15 Start-Ups Genehmigungen erhalten, um ihre eigenen Werke in China zu bauen.

  • Byton_Premiere

    Byton Premiere in China, der Anspruch des neuen Herstellers ist global. Bild: Byton

  • Lynk&Co_Visser

    Dabei setzen die Newcomer aus China im Management stark auf Europäer. Hier Alain Visser, führender Kopf der Geely-Marke Lynk & Co CEO Alain Visser. Bild: Geely

  • NIO_Auto China

    Nio ES8 auf der Auto China 2018. Bild: Nio

  • Great_Wall_BMW

    Big Deal zwischen BMW und Great Wall Motor zur Produktion von elektrischen Mini Fahrzeugen. Wei Jianjun Chairman von Great Wall Motor und Klaus Fröhlich. Bild: BMW

  • Polestar_China

    Eigentlich ist Polestar europäisch und inzwischen eine Volvo-Tochter. Nun kehrt die Marke via China und elektrisch zurück. Im Bild CEO Thomas Ingenlath. Bild: Polestar

  • Byton_Shanghai

    Byton Premiere in Shanghai. Bild: Byton

  • Byton_Management

    Byton Premiere - das Topmanagement kommt aus Deutschland. Bild: Byton

  • Lynk & Co_Europa

    Lynk & Co - auch die mit viel Volvo-Technologie und Volvo-Design unterfütterte junge Geely-Marke drängt nach Europa. Bild: Geely

  • Lynk & Co_Premiere

    Der Marktstart von Lynk & Co. verläuft vielversprechend. Im Premierenjahr 2018 wird der Absatz wohl oberhalb 100.000 Einheiten liegen Bild: Geely

  • Lynk & Co_PHEV

    Wie alle anderen Newcomer setzt Lynk & Co auf Elektromobilität. Hier der 01 PHEV. Bild: Geely

  • NIO_Wechselakku

    Der Nio ES8 ist rein elektrisch und kommt mit Wechselakku. Bild: Nio

  • NIO_Investoren

    Nio ES8: Hinter der neuen Marke stecken potente Investoren aus der chinesischen Internetwelt. Bild: Nio